Völkermarkt
2,48 Millionen für Hochwasserschutz
Zwei neue Schutzprojekte gegen Naturgefahren starten in den Gemeinden Völkermarkt und Bleiburg. Die Kärntner Landesregierung hat den Bau von Verbauungen beschlossen, um Wohnhäuser, Straßen und Infrastruktur gezielt abzusichern.
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Die Umsetzung ist für 2025 und 2026 geplant, das Investitionsvolumen beträgt 2,48 Millionen Euro.
Schutz für Siedlungen und Infrastruktur
Am Klein St. Veiter Grenzgraben in Völkermarkt werden künftig mehrere Häuser, die Seeberg Landesstraße (B82) und eine Gemeindestraße geschützt. Das Projekt mit Gesamtkosten von 1,25 Millionen Euro wird zu 62 Prozent vom Bund, zu 15 Prozent vom Schutzwasserverband und mit 287.500 Euro vom Land Kärnten finanziert.
In Bleiburg wird der Dreschlbach mit Rückhalteeinrichtungen, neuen Brücken und einem ausgebauten Schwemmkegel gesichert. Die Gesamtkosten betragen 1,23 Millionen Euro, der Landesanteil liegt bei 282.900 Euro.
Fellner: „Langfristig schützen“
„Viele Menschen in Kärnten haben erlebt, wie rasch Naturereignisse wie Hochwasser oder Murenabgänge zur Bedrohung werden können. Deshalb investieren wir gezielt in Projekte, die langfristig schützen – die Menschen und ihre Häuser und Wohnungen sowie die Infrastruktur in der Region“, sagt Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner.
Landesrat Fellner unterstreicht zudem: „Der Schutz der Menschen in Kärnten sowie ihres Eigenheims und der Infrastruktur steht für uns an oberster Stelle. Diese Investitionen zahlen sich mehrfach aus – in Form von Sicherheit, Lebensqualität und der Vermeidung künftiger Katastrophenschäden.“