Klagenfurt

Kor­alm­bahn: Stadt­po­li­tik hat ver­sagt

In 110 Tagen startet der Regelbetrieb der Koralmbahn. Während Graz konkrete Strategien entwickelt hat, verschläft Klagenfurt zentrale Hausaufgaben. Viele Projekte sind nicht mehr rechtzeitig umsetzbar.

Kor­alm­bahn: Stadt­po­li­tik hat ver­sagt Die Koralmbahn startet in 110 Tagen – Klagenfurt ist nicht vorbereitet.

© ÖBB/Karl Heinz Ferk

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Franz Ahm, Obmann der WK-Bezirks­stel­le Kla­gen­furt, kri­ti­siert die jah­re­lan­ge Untä­tig­keit: „Wir haben die The­men klar auf den Tisch gelegt – von der Ent­wick­lung des Bahn­hofs­vier­tels über die Revi­ta­li­sie­rung der Bahn­hof­stra­ße bis hin zu moder­ner Mobi­li­tät und Stand­ort­mar­ke­ting. Doch gesche­hen ist so gut wie nichts. Statt ent­schlos­sen zu han­deln, hat man die Zeit ver­strei­chen las­sen.“

Ver­pass­te Chan­cen

Eine „Sta­ti­on City“ rund um den Bahn­hof, eine schnel­le Anbin­dung an die Innen­stadt oder eine Stand­ort­agen­tur – all das blieb lie­gen. Damit ver­liert Kla­gen­furt einen wich­ti­gen Wett­be­werbs­vor­teil.

Wirt­schaft über­nimmt Ver­ant­wor­tung

Beson­ders scharf kri­ti­siert Ahm die Dis­kus­si­on um neue Platz­schil­der am Bahn­hof. Statt Sym­bol­po­li­tik brau­che es Zukunfts­po­li­tik. Die Wirt­schaft will des­halb eige­ne Initia­ti­ven set­zen, Leer­stän­de nut­zen und die Innen­stadt bele­ben.

26.08.2025 18:00
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Kor­alm­bahn: Stadt­po­li­tik hat ver­sagt Die Koralmbahn startet in 110 Tagen – Klagenfurt ist nicht vorbereitet.

© ÖBB/Karl Heinz Ferk