Franz Ahm, Obmann der WK-Bezirksstelle Klagenfurt, kritisiert die jahrelange Untätigkeit: „Wir haben die Themen klar auf den Tisch gelegt – von der Entwicklung des Bahnhofsviertels über die Revitalisierung der Bahnhofstraße bis hin zu moderner Mobilität und Standortmarketing. Doch geschehen ist so gut wie nichts. Statt entschlossen zu handeln, hat man die Zeit verstreichen lassen.“
Verpasste Chancen
Eine „Station City“ rund um den Bahnhof, eine schnelle Anbindung an die Innenstadt oder eine Standortagentur – all das blieb liegen. Damit verliert Klagenfurt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.
Wirtschaft übernimmt Verantwortung
Besonders scharf kritisiert Ahm die Diskussion um neue Platzschilder am Bahnhof. Statt Symbolpolitik brauche es Zukunftspolitik. Die Wirtschaft will deshalb eigene Initiativen setzen, Leerstände nutzen und die Innenstadt beleben.