„Too Good To Go“
„Spar“ setzt Zeichen gegen Verschwendung von Lebensmitteln
Mit der App „Too Good To Go“ leistet „Spar“ ab morgen auch in Kärnten und Osttirol einen Beitrag gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Kunden können Lebensmittel retten und gleichzeitig Geld sparen.
© Spar/wildbild
Nach einem Testlauf in den Gourmet-Märkten im Osten Österreichs weitet „Spar“ ab morgen die Zusammenarbeit mit „Too Good To Go“ (siehe unten) auf ganz Österreich aus. Das bedeutet: Auch in allen Spar- und Eurospar-Filialen in Kärnten und Osttirol werden Lebensmittel, die zwar noch einwandfrei sind, aber tagsüber nicht verkauft wurden, nun in einem Überraschungssackerl zu einem Drittel des ursprünglichen Preises angeboten.
Ein Überraschungssackerl
„Ab sofort können auch in unseren Filialen Lebensmittel über die ‚Too Good To Go‘-App gerettet werden“, freut sich Paul Bacher, Spar-Geschäftsführer für Kärnten und Osttirol. Die Bestellung erfolgt per App und die reservierten Sackerl stehen kurz vor Geschäftsschluss zur Abholung bereit. Kunden können so gemeinsam mit Spar und „Too Good To Go“ Lebensmittel retten und gleichzeitig Geld sparen. Die Mitarbeiter in den Märkten packen frische Produkte wie Brot, Milchprodukte, Frischfleisch und Wurst aus der Selbstbedienung oder auch Obst und Gemüse, die tagsüber nicht verkauft wurden, in sogenannte Überraschungssackerln.
4,99 Euro für Wert von 15 Euro
Der genaue Inhalt variiert, je nachdem, was am Ende des Tages übrig bleibt. Die Sackerln mit einem Warenwert von mindestens 15 Euro kosten 4,99 Euro, werden von den Kunden per App reserviert und sind ab dreißig Minuten vor Geschäftsschluss im jeweiligen Markt abholbereit. „Mit diesem Angebot setzt Spar einen weiteren Schritt gegen Lebensmittelverschwendung und damit gegen eines der größten gesellschaftlichen und ökologischen Probleme unserer Zeit“, betont Georg Strasser, Country Manager Österreich von „Too Good To Go“.
Überblick in der App
Die Teams in den Spar-Märkten wissen genau, wie viel jeden Tag verkauft wird. Dementsprechend exakt läuft die Bestellung der Waren ab. Auch Brot und Gebäck werden beispielsweise immer bedarfsgerecht aufgebacken. „Es ist uns sehr wichtig, dass auch die letzten Kunden noch genügend Auswahl haben. Dabei wissen wir nicht, ob sie sich zum Beispiel für ein Salzstangerl oder ein Kürbiskernweckerl entscheiden. Daher bleiben trotz genauer Planung kleine Mengen Lebensmittel über, die am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden können“, erklärt Bacher. Diese Mengen sind zwar gut abschätzbar, was aber genau übrig bleibt, zeigt sich erst am Ende des Tages. Daher ist über die App bereits am Vortag ersichtlich, wie viele Sackerln im gewünschten Markt verfügbar sein werden.
Österreichweite Kooperation
Bei Spar werden insgesamt nur ein bis zwei Prozent der angebotenen Lebensmittel nicht verkauft. Von jedem Standort, in dessen Nähe es eine entsprechende Einrichtung gibt, holen Tafeln, Caritas oder auch Sozialmärkte und andere Organisationen, wie zum Beispiel Foodsharing, Lebensmittel zur Weitergabe ab. Bereits bestehende Maßnahmen werden nun durch die österreichweite Kooperation mit „Too Good To Go“ perfekt ergänzt.
Wissenswert
„Too Good To Go“ ist die weltweit größte App gegen Lebensmittelverschwendung. Die App ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. „Too Good To Go“ bietet so eine nachhaltige Lösung, von der Partnerbetriebe, Konsumenten und die Umwelt profitieren: ausgezeichnetes Essen für die Kundschaft, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt. In Österreich retten so bereits über 2.200 Partnerbetriebe und 700.000 Nutzer täglich überschüssiges Essen vor der Verschwendung.
