Literatur
„Schräge“ Gewinner des Mölltaler Geschichten-Festivals
352 Autoren aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol reichten ihre Kurzgeschichten beim Mölltaler Geschichten-Festival ein. Die Gewinner wurden mit den „SchreibAdern“ gekürt.
© Büro LR Schaar
Das Motto bei der sechsten Auflage des Mölltaler Geschichten-Festivals für außergewöhnliche Kurzgeschichten lautete „Schräg“. Das Festival ist ein Projekt des Vereins „Pro Mölltal“ in Kooperation mit den Mölltaler Gemeinden. Die unglaubliche Bilanz: 352 Autoren aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol reichten ihre besten Kurzgeschichten ein. Nach vier Lesungen und einer Schreibwerkstatt ging nun die Preisverleihung der Mölltaler „SchreibAdern“ über die Bühne. Zum ersten Mal vergab das Land Kärnten auch den Literaturpreis für Kurzgeschichten, den Landesrätin Sara Schaar in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser überreichen durfte. Den Sieger Mario Petuzzi (für sein Werk „Hauptwohnsitz“) kürte eine Fachjury, der Preis ist mit tausend Euro dotiert.
Auch Nachwuchsautoren ausgezeichnet
„Dass es heuer 352 Einreichungen, 60 davon aus Kärnten, gegeben hat, zeigt, dass das Mölltaler Geschichten-Festival mittlerweile ein Fixpunkt in der Kärntner Literatur-Szene und auch weit darüber hinaus ist“, war Schaar begeistert. Die Fachjury bewertete gemeinsam mit dem Publikum auch die Geschichten der Mölltaler sowie der Nachwuchsautoren. Der Nachwuchspreis des Nationalparks Hohe Tauern ging an Emma Antonitsch für „Bankraub…?“, der Mölltaler Preis (beste Geschichte eines Mölltaler Autors) an Kurt Frischengruber für „Bergbauern-Triathlon“ und den Publikumspreis holte sich Katrina Mogler mit „Bergfuß und Talfuß“.

Die besten Mölltaler Geschichten in Buchform
Schaar bedankte sich bei allen Einreichern, beim Organisationskomitee um Melitta Fitzer und bei der Jury mit Autor Daniel Wisser, der im Rahmen der Preisverleihung mit einer Lesung begeisterte, Erika Hornbogner, Ute Liepold, Gerhard Melzer und Sigrid Parthei. „Für mich als Umwelt-Referentin ist natürlich die Nachhaltigkeit sehr wichtig und diese ist hier gewährleistet. Die besten Mölltaler Geschichten werden nämlich jährlich in Buchform veröffentlicht“, sagte Schaar.
