Klagenfurt

Gesund­heits­ver­sor­gung: Kärn­ten stellt Wei­chen bis 2030

Der Regionale Strukturplan Gesundheit 2030 (RSG) wurde heute, am Montag dem 15.09. in Klagenfurt präsentiert. Ziel ist eine moderne, wohnortnahe und sichere Gesundheitsversorgung für die kommenden Jahre.

Gesund­heits­ver­sor­gung: Kärn­ten stellt Wei­chen bis 2030(von links) Karl Cernic, Markus Malle, Beate Prettner, Johann Lintner und Gernot Melischnigg stellten in Klagenfurt den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2030 vor

© Büro LR.in Prettner

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

„Nach inten­si­ven Vor­be­rei­tun­gen haben wir einen Plan erar­bei­tet, der sicher­stellt, dass die Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­ner auch in den kom­men­den Jah­ren best­mög­lich, modern und wohn­ort­nah ver­sorgt wer­den“, erklärt Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner.

Mehr PVE und Ambu­lan­zen

Bis 2030 sind fünf zusätz­li­che Fach­arzt-Kas­sen­stel­len vor­ge­se­hen. Dazu kom­men bis zu acht neue Ambu­lan­zen, unter ande­rem für Dia­be­tes, Uro­lo­gie, Augen, Der­ma­to­lo­gie und Schmerz­me­di­zin.

„PVE sind wohn­ort­na­he, inter­dis­zi­pli­nä­re Gesund­heits­zen­tren mit erwei­ter­ten Öff­nungs­zei­ten, die eine brei­te Ver­sor­gung bie­ten und gleich­zei­tig Spi­tä­ler spür­bar ent­las­ten“, so Prett­ner. Ins­ge­samt sol­len bis Ende 2030 zehn wei­te­re Pri­mär­ver­sor­gungs­ein­hei­ten ent­ste­hen.

Spe­zia­li­sie­run­gen in den Spi­tä­lern

ÖGK-Lan­des­stel­len­lei­ter Johann Lint­ner betont: „Mit dem RSG 2030 reagie­ren wir dar­auf: Mehr Pri­mär­ver­sor­gungs­ein­hei­ten, zusätz­li­che Plan­stel­len in nach­ge­frag­ten Fach­rich­tun­gen und die geziel­te Ein­rich­tung von Ambu­la­to­ri­en garan­tie­ren, dass wir die Ver­sor­gung nach­hal­tig und qua­li­täts­ge­si­chert wei­ter­ent­wi­ckeln.“

Club­ob­mann Mar­kus Mal­le hebt her­vor: „Wir schaf­fen eine ver­stärk­te Zusam­men­ar­beit durch die Bün­de­lung von Abtei­lun­gen. Zum Bei­spiel im Bereich All­ge­mein­chir­ur­gie zwi­schen LKH Vil­lach und Kran­ken­haus Spit­tal oder in der Päd­ia­trie zwi­schen Kli­ni­kum Kla­gen­furt und LKH Vil­lach.“

KGF-Geschäfts­füh­rer Karl Cer­nic ergänzt: „Mit der Defi­ni­ti­on und Ein­füh­rung von kon­kre­ten Ver­sor­gungs­auf­trä­gen je Kran­ken­an­stalt sind wir in Kärn­ten Vor­rei­ter in Öster­reich, tra­gen damit auch zur Stand­ort-Siche­rung bei und ergän­zen die quan­ti­ta­tiv domi­nier­te RSG-Struk­tur­pla­nung um eine für die Zukunft ent­schei­den­de qua­li­ta­ti­ve Kom­po­nen­te.“

Beschluss im Novem­ber

Der RSG 2030 wird am 16. Sep­tem­ber im Gesund­heits­aus­schuss prä­sen­tiert. Am 24. Novem­ber soll er in der Lan­des-Ziel­steue­rungs­kom­mis­si­on beschlos­sen wer­den.

15.09.2025 17:00
Anzeige
Gesund­heits­ver­sor­gung: Kärn­ten stellt Wei­chen bis 2030(von links) Karl Cernic, Markus Malle, Beate Prettner, Johann Lintner und Gernot Melischnigg stellten in Klagenfurt den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2030 vor

© Büro LR.in Prettner