Klagenfurt

Tra­fik­über­fäl­le in Kla­gen­furt waren nur insze­niert

Zwei bewaffnete Überfälle auf eine Trafik in Klagenfurt sind geklärt. Wie sich nun herausstellte, waren die Taten inszeniert und von einer Angestellten selbst mitgeplant.

waffe Symbolbild. Das Landeskriminalamt Kärnten klärte die beiden vermeintlichen Trafiküberfälle in Klagenfurt auf.

© Pixabay

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Die Ermitt­lun­gen des Lan­des­kri­mi­nal­amts Kärn­ten erga­ben, dass es sich weder am 23. Dezem­ber 2024 noch am 3. März 2025 um ech­te Raub­über­fäl­le han­del­te. Die Tra­fik­an­ge­stell­te steht im Ver­dacht, gemein­sam mit einem 41-jäh­ri­gen Bekann­ten aus Tune­si­en bei­de Taten vor­be­rei­tet zu haben.

Geständ­nis­se nach Fest­nah­me

Beim ers­ten Über­fall trat ein 37-jäh­ri­ger Alge­ri­er mit einer Schuss­waf­fe als „Täter“ auf, beim zwei­ten über­nahm der 41-Jäh­ri­ge selbst mit einem Mes­ser. Bei­de Män­ner konn­ten durch Video­auf­zeich­nun­gen und DNA-Spu­ren über­führt wer­den. Der 41-Jäh­ri­ge wur­de im Juni 2025 in Wien fest­ge­nom­men und zeig­te sich gestän­dig. Auch die Ange­stell­te leg­te ein umfas­sen­des Geständ­nis ab.

Motiv Dro­gen­sucht

Die Beu­te wur­de laut Aus­sa­gen der Beschul­dig­ten zur Finan­zie­rung des Lebens­un­ter­halts und der Dro­gen­sucht des 41-Jäh­ri­gen ver­wen­det. Alle drei Betei­lig­ten wer­den nun ange­zeigt, die Ange­stell­te zusätz­lich wegen Vor­täu­schung einer Straf­tat und Falsch­aus­sa­ge.

19.09.2025 10:00
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waffe Symbolbild. Das Landeskriminalamt Kärnten klärte die beiden vermeintlichen Trafiküberfälle in Klagenfurt auf.

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