Wolfsberg

Ers­ter Wolfs­ber­ger Spiel­etag!

Würfel, Karten und Spielbretter: Unter dem Motto „Spielerei für alle“ verwandelt sich der Minoritenplatz (Stadtgalerie samt Außenbereich und das Pensionistenheim) von 9 bis 17 Uhr in eine große, offene Spielfläche für alle Generationen.

Ers­ter Wolfs­ber­ger Spiel­etag! Laden zum Spieletag ein: Bürgermeister Alexander Radl, Bettina Tschebull, Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher, Eva Schatz, Manuel Grassler, Melissa Trippold und Markus Koban (von links).

© Stadtgemeinde Wolfsberg

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Über 100 ver­schie­de­ne Spie­le war­ten dar­auf, ent­deckt zu wer­den – vom klas­si­schen Brett­spiel über span­nen­de Kar­ten­spie­le bis hin zu Geschick­lich­keits- und Kno­bel­spie­len. Zur Ver­fü­gung gestellt wer­den sie vom Ludo­vico in Graz (Ver­ein zur För­de­rung der Spiel­kul­tur, des Spie­lens und der Spiel­päd­ago­gik).

Alle sind will­kom­men!

Der Spiel­etag rich­tet sich an Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne im Alter von 4 bis 99 Jah­ren – egal, ob Ein­zel­per­son, Fami­lie, Freun­des­kreis, Ver­ein, Schu­le oder lose Spiel­ge­mein­schaft. Auch Ver­ei­ne, Schu­len oder lose Spiel­ge­mein­schaf­ten sind herz­lich ein­ge­la­den, mit­zu­spie­len. Ehren­amt­li­che Spie­le­coa­ches, dar­un­ter Mit­ar­bei­ter des JUZ Wolfs­berg, sind den gan­zen Tag über vor Ort, um Regeln zu erklä­ren, Spiel­tipps zu geben und beim Ein­stieg zu hel­fen. So kön­nen auch Neu­lin­ge schnell und unkom­pli­ziert ins Spiel fin­den.

Gemein­sa­mes Spie­len liegt im Trend

Stark ver­tre­ten ist an die­sem Tag auch der Wolfs­ber­ger Schach­ver­ein, der Inter­es­sen­ten den Schach­s­port näher­brin­gen wird. Mit Feu­er­ei­fer dabei sind auch die Wolfs­ber­ger Pen­sio­nis­ten, die in ihren Ver­eins­räum­lich­kei­ten für das leib­li­che Wohl der Besu­cher sor­gen wer­den. Gesell­schafts­spie­le erle­ben seit eini­gen Jah­ren einen deut­li­chen Auf­schwung. Ob Fami­li­en, Freun­des­krei­se oder Ver­ei­ne – gemein­sa­mes Spie­len liegt im Trend. Es bie­tet nicht nur Unter­hal­tung, son­dern auch eine Viel­zahl an posi­ti­ven Effek­ten: Es för­dert Krea­ti­vi­tät und Kon­zen­tra­ti­on, regt das stra­te­gi­sche Den­ken an, stärkt sozia­le Kom­pe­ten­zen und schafft gemein­sa­me Erleb­nis­se.

Spie­len als Urform des Ler­nens

Orga­ni­siert wird der 1. Wolfs­ber­ger Spiel­etag vom Sozi­al-/Kul­tur­re­fe­rat der Stadt­ge­mein­de Wolfs­berg in Zusam­men­ar­beit mit dem Wolfs­ber­ger Manu­el Grass­ler, bekannt als Grün­der des „Playa­bi­li­ty Lab“ am Getrei­de­markt und selbst lei­den­schaft­li­cher Spie­ler: „Spie­len ist die Urform des Ler­nens – und eine Schlüs­sel­kom­pe­tenz im 21. Jahr­hun­dert. Als Kin­der eig­nen wir uns so die Welt an, als Erwach­se­ne dür­fen wir die­se Fähig­keit neu ent­de­cken. Am Spiel­tisch zählt weder Alter, Sta­tus noch Her­kunft – wir sind dort alle gleich.“

Ana­lo­ge Spie­le als Abwechs­lung

Die Stadt­ge­mein­de Wolfs­berg steht voll hin­ter dem Pro­jekt. Bür­ger­meis­ter Alex­an­der Radl betont, dass Spie­le Sprach- und Alters­gren­zen über­win­den, Men­schen ins Gespräch brin­gen und sie mit­ein­an­der lachen las­sen. “Beim Spiel­etag schaf­fen wir einen Ort, an dem sich Men­schen aller Alters­grup­pen begeg­nen, aus­pro­bie­ren und mit­ein­an­der Spaß haben kön­nen.“ Auch Vize­bür­ger­meis­te­rin Michae­la Lient­scher ist als Initia­to­rin der Ver­an­stal­tung von den Vor­tei­len über­zeugt: „Gera­de in einer Zeit, in der vie­le Frei­zeit­an­ge­bo­te digi­tal geprägt sind, bie­tet das ana­lo­ge Spie­len eine will­kom­me­ne Abwechs­lung: Es schafft direk­te Begeg­nung, för­dert den Zusam­men­halt und ver­mit­telt Wer­te wie Fair­ness und Team­geist.“

Wis­sens­wert

Die Teil­nah­me am Spiel­etag ist kos­ten­los, eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Eini­ge Regeln für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf:

  • Spie­le wer­den gegen Vor­la­ge bzw. Hin­ter­le­gung eines Aus­wei­ses kos­ten­los aus­ge­lie­hen und müs­sen voll­stän­dig zurück­ge­ge­ben wer­den
  • Vor Ort ste­hen Spiel­be­treu­er zur Ver­fü­gung
  • Essen und Geträn­ke sind beim Pen­sio­nis­ten­ver­ein erhält­lich
  • Bit­te um Ver­ständ­nis, dass Essen und Geträn­ke nicht an die Spiel­ti­sche mit­ge­nom­men wer­den dür­fen
  • Kin­der sind von den Eltern bzw. Begleit­per­so­nen selbst zu beauf­sich­ti­gen
  • Die letz­te Spiel­aus­ga­be erfolgt um 17 Uhr

20.09.2025 07:00 - Update am: 20.09.2025 07:04
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