Im Dezember startet die Koralmbahn – und damit auch die AREA SÜD. Dieser Raum umfasst ein Drittel Österreichs, 1,8 Millionen Menschen und über 150.000 Betriebe mit 770.000 Beschäftigten. Die Wirtschaftskammern Kärnten und Steiermark präsentierten in Wien die Initiative, die den Süden international sichtbar machen soll.
Große Zustimmung
Eine Befragung von über 1.000 Unternehmen zeigt: 90 Prozent sehen die Kooperation positiv. Chancen liegen vor allem in mehr Mobilität, besserer Erreichbarkeit und stärkerem wirtschaftlichem Gewicht. Besonders in Wirtschaft, Bildung und Verwaltung soll enger zusammengearbeitet werden.
Forderungen an die Politik
Damit die Koralmbahn zum Erfolg wird, braucht es laut WKO-Umfrage Investitionen in Infrastruktur wie den Bosrucktunnel, neue Güterverkehrsachsen und Breitband. Zudem sollen Landesgesetze vereinheitlicht und die gemeinsame Vermarktung unter der Marke AREA SÜD forciert werden.
Stimmen zur Zukunft
WKO-Präsident Jürgen Mandl sprach von einem „Quantensprung“ für Kärnten. Sein steirisches Pendant Josef Herk betonte die Jahrhundertchance, den Süden als Vorzeigestandort zu etablieren. Die Landesräte Sebastian Schuschnig und Willibald Ehrenhöfer sehen eine neue Ära der Zusammenarbeit. ÖBB-Vorstand Andreas Matthä kündigte 29 tägliche Bahnverbindungen zwischen Graz und Klagenfurt an – mit klarer Zeitersparnis gegenüber dem Auto.
