„Im Wesentlichen geht es um eins: internationale Sichtbarkeit“, erklärt Kirschner. „Ein Ballungsraum ist attraktiv, als Wohnstandort und als Arbeitsstandort. Damit kann wirklich konjunkturell der Turnaround gelingen – in Kärnten und in der Steiermark.“
Lebensqualität als Standortvorteil
Auch die Anrainergemeinden würden zu den Gewinnern zählen, so Kirschner. „Man kann in Wolfsberg oder Klagenfurt wohnen und in der Steiermark arbeiten. Es gibt Gründe, warum es besser ist, in Kärnten zu leben – Wohnkosten und Kinderbetreuung zum Beispiel. Das ist echte Lebensqualität, und die muss man nutzen.“
Optimismus statt Angst
Dass Graz stärker profitiere als Klagenfurt, sieht Kirschner nicht. „In Klagenfurt kommen bis zu 250.000 Menschen in ein erweitertes Arbeitskräftepotenzial. Relativ hat Klagenfurt die besseren Chancen. Graz hat Wachstumsdruck und Verkehrsprobleme – das sind Dinge, die Kärnten nicht hat. Die Kärntner sollen sich nicht fürchten, sondern optimistisch sein – dann geht das schon.“