„Sparen war schon immer wichtig. Aber die Bedeutung hat seit der Pandemie noch einmal zugenommen“, sagt Michael Koren, Vorstand der Kärntner Sparkasse AG. „Entgegen dem, was oft über die jungen Menschen gesagt wird, bleibt das Sparen auch für sie wichtig.“
Mehr gespart, aber weniger zufrieden
Trotz steigender Sparquote sind nur 36 Prozent mit ihrem monatlichen Sparbetrag zufrieden – ein Tiefstwert. „Sparen ist in Österreich eng mit Sicherheit verbunden. Im alltäglichen Leben steigen die Preise, und das Bedürfnis, finanziell vorbereitet zu sein, wächst entsprechend“, erklärt Koren.
Vom Sparen zum Investieren
Alternative Anlageformen gewinnen an Bedeutung – besonders bei jungen Menschen. Fast jede*r Zweite der Generation Z setzt auf Wertpapiere. „Inflation, soziale Medien und steigende Finanzbildung haben das Bewusstsein geschärft: Wer höhere Renditechancen will, muss mit temporären Schwankungen leben“, so Koren.
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