Laut Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten, ist Halloween zwar ein Fixpunkt im Jahresverlauf, aber kein Rettungsanker für den Handel. „Viele Händler sprechen von einem impulsgetriebenen Geschäft, das sich kaum positiv auf die längerfristige Umsatzentwicklung auswirkt“, so Haberl. Laut KMU Forschung Austria werden heuer rund sechs Millionen Euro rund um Halloween ausgegeben.
Süßes und Dekoration hoch im Kurs
Ganz oben auf den Einkaufslisten stehen Süßigkeiten, Zierkürbisse und gruselige Dekorationen. Auch Kostüme, Make-up und Accessoires bleiben beliebt. Mehr als 80 % der Konsument*innen kaufen direkt im Geschäft – trotz Online-Konkurrenz.
Feiern mit Familie und Freunden
Rund 57 % der 15- bis 29-Jährigen feiern heuer Halloween. Besonders Familien mit Kindern sind aktiv, während ältere Generationen zurückhaltender sind. „Halloween ist für unsere Betriebe ein kurzes Aufblitzen in einer schwierigen Konsumlandschaft“, fasst Haberl zusammen.


