Spittal/Drau
SMS-Betrug: Mann verliert fünfstelligen Betrag
Ein 40-jähriger Mann wurde Opfer eines professionellen SMS-Betrugs, nachdem er einen Link mit angeblichem Bezug zu FinanzOnline öffnete. Wenig später erhielt er einen Anruf einer falschen Bankmitarbeiterin und bestätigte mehrere Überweisungen.
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Ein falscher Link führte auf eine täuschend echte Kopie von FinanzOnline, danach nutzten Betrüger*innen eine vorgetäuschte Bankwarnung. In der Annahme, Transaktionen zu stoppen, gab das Opfer so einen Betrag im niedrigen fünfstelligen Eurobereich frei.
Gefälschte Seite und manipulativer Anruf
Die bislang unbekannte Täterschaft übermittelte dem Mann am 13. November 2025 eine SMS mit dem Absender „finanzonline.at“. Durch das Öffnen des Links gelangte er auf eine sehr echt wirkende Fälschung der offiziellen Plattform. Kurz darauf meldete sich eine angebliche Mitarbeiterin seiner Bank und behauptete, es seien mehrere nicht autorisierte Transaktionen durchgeführt worden. Um diese zu verhindern, müsse er angebliche Rücküberweisungen über seine Banking-App bestätigen.
Finanzieller Schaden
Der Mann folgte den Anweisungen im guten Glauben, die Transaktionen rückgängig zu machen. Dadurch bestätigte er mehrere Überweisungen und setzte einen Betrag im niedrigen fünfstelligen Eurobereich frei.
Polizei warnt erneut
Die Polizei betont, dass weder Behörden noch Banken jemals über SMS oder Telefon zur Eingabe oder Bestätigung sensibler Daten auffordern. Bürger*innen sollen verdächtige Nachrichten sofort löschen und keinesfalls Links öffnen.