Betrüger

Mann (67) ver­lor tau­sen­de Euro an fal­schen Händ­ler

Während ein 67-Jähriger Geld an einen falschen Händler verlor, fiel ein 69-Jähriger auf die Betrugsmasche mit dem Tochtertrick rein.

Mann (67) ver­lor tau­sen­de Euro an fal­schen Händ­lerIn beiden Fällen schrieben die Täter mit den Opfern über einen Messengerdienst (Symbolbild).

© Symbolfoto: Pixabay

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Zwei Kärnt­ner wur­den kürz­lich Opfer von Betrugs­fal­len. In bei­den Fäl­len ent­stand ein Scha­den von tau­sen­den Euro. Die Poli­zei warnt ein­dring­lich vor sol­chen Betrugs­ma­schen.

Über Mes­sen­ger­dienst kon­tak­tiert

Ein 67-Jäh­ri­ger aus Völ­ker­markt wur­de von einem Unbe­kann­ten im Mai 2025 über einen Mes­sen­ger­dienst mit der E‑Mail-Adres­se holzpellets50@gmail.com kon­tak­tiert und bot ihm den Ankauf von Holz­pel­lets zum Preis von 1.040 Euro an. Der Völ­ker­mark­ter nahm das Ange­bot an und über­wies den Betrag auf zwei fran­zö­si­sche Bank­kon­ten. Zusätz­lich über­wies er meh­re­re hun­dert Euro für Ver­sand­kos­ten. Im Okto­ber 2025 for­der­te der Unbe­kann­te  erneut eine Zah­lung im drei­stel­li­gen Bereich, wel­che der Mann auch leis­te­te. Als der Täter schließ­lich eine wei­te­re Über­wei­sung ver­lang­te, erstat­te­te der 67-Jäh­ri­ge ges­tern (14. Novem­ber 2025) Anzei­ge.

Toch­ter sei in Not­la­ge

Ein ande­rer Fall ereig­ne­te sich in der Lan­des­haupt­stadt. Ein 69-Jäh­ri­ger erhielt eine SMS, in der sich eine Per­son als Toch­ter des Man­nes aus­gab und erklär­te, auf­grund eines defek­ten Mobil­te­le­fons eine neue Tele­fon­num­mer zu ver­wen­den. Die wei­te­re Kom­mu­ni­ka­ti­on erfolg­te über einen Mes­sen­ger­dienst. Spä­ter gab die unbe­kann­te Täter­schaft an, sich in einer Not­la­ge zu befin­den, und for­der­te Geld­über­wei­sun­gen. Der 69-jäh­ri­ge Mann kam den Auf­for­de­run­gen nach und tätig­te ins­ge­samt vier Über­wei­sun­gen. Ges­tern bemerk­te der Mann den Betrug, nach­dem er sei­ne tat­säch­li­che Toch­ter kon­tak­tier­te und die­se bestä­tig­te, dass sie kei­ne neue Tele­fon­num­mer besit­ze.

15.11.2025 07:00 - Update am: 15.11.2025 07:04
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Mann (67) ver­lor tau­sen­de Euro an fal­schen Händ­lerIn beiden Fällen schrieben die Täter mit den Opfern über einen Messengerdienst (Symbolbild).

© Symbolfoto: Pixabay