Klagenfurt
Leiter der Flugeinsatzstelle geht in Pension
Chefinspektor Ottmar Karner verabschiedet sich nach mehr als 32 Jahren bei der Flugpolizei in den Ruhestand. Seit 2019 leitete er die Flugeinsatzstelle Klagenfurt.
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Rund 8.000 Flugstunden und zahlreiche spektakuläre Einsätze prägten seine Karriere.
Vom Gendarmerieposten zum Einsatzpiloten
Karner wurde in Darmstadt geboren, absolvierte die Gendarmerieschule in Krumpendorf und startete seine Laufbahn am Gendarmerieposten Reichenfels. Schon früh verfolgte er das Ziel, Flugpolizist zu werden. 1993 begann er die Ausbildung zum Polizeihubschraubereinsatzpiloten in Wien/Meidling. Nach einer Station in Graz wechselte er 1996 zur Flugeinsatzstelle Klagenfurt, wo er als Rettungs- und Exekutivpilot tätig war. Mehr als 1.600 Rettungseinsätze und Ambulanzflüge fallen in diese Zeit – darunter auch die damals längste Seilbergung Österreichs mit 75 Metern, für die er die Lebensrettungsmedaille am roten Bande erhielt.
Führungskraft mit Teamgeist
Seit 2019 leitete Karner die FEST Klagenfurt, ausgestattet mit zwei Polizeihubschraubern und Spezialequipment für komplexe Einsätze. Er betont die Bedeutung von Kameradschaft, Respekt und Teamarbeit, insbesondere im Zusammenspiel mit Bodenkräften, Behörden und Einsatzorganisationen.
Abschied nach 40 Jahren Luftfahrt
Mit Ende November legt Karner die Uniform ab, bleibt der Fliegerei aber verbunden. Nach 40 Jahren als Pilot und 18.000 Landungen bleibt die Flugpolizei ein prägender Teil seines Lebens.
