Wernberg
Fünf Jahre SHT-Zentrum Wernberg
Gefeiert wurde das Jubiläum mit Bewohnern, Angehörigen und Fachkräften. Mit dabei waren auch die stellvertretende AVS-Vorstandsvorsitzende Renate Lauchard sowie Bürgermeisterin Doris Liposchek.
© Büro LR.in Prettner
Mit einer würdigen Feier wurde kürzlich das fünfjährige Jubiläum des Schädel-Hirn-Trauma-Zentrums (SHT-Zentrums) Wernberg der AVS gefeiert. Es bietet spezialisierte Betreuung, Therapie und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen unter dem Motto „Schritt für Schritt zurück ins Leben“. „Fünf Jahre SHT-Zentrum bedeuten fünf Jahre Hoffnung, Stabilität und neue Chancen für Menschen, deren Leben sich schlagartig verändert hat“, betonte Landesrätin Beate Prettner im Rahmen der Feier.
Fokus auf individueller Förderung
Das SHT-Zentrum bietet derzeit Platz für rund 30 Personen in der Tagesstätte sowie in zwei Wohnverbünden für Menschen mit hohem Assistenzbedarf und Personen mit erworbenen Hirnschädigungen. In der Tagesstätte liegt der Fokus auf individueller Förderung, um jeweilige Therapieziele zu erreichen – mit Angeboten wie Logo‑, Ergo- oder Physiotherapie. An die Wohnverbünde ist auch eine vollständig ausgestattete, barrierefreie Trainingswohnung angeschlossen. Ergänzt wird das Angebot des multiprofessionellen AVS-Teams durch ein breites Spektrum an Assistenz‑, Therapie- und Teilhabe-Leistungen.
“Aktiv am sozialen Leben beteiligen”
AVS-Fachbereichsleiter Georg Hruschka bestätigte, dass Klienten an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren oder neue Anstellungen fanden. “Manche stehen wieder eigenständig auf, erledigen ihren Einkauf oder können sich wieder aktiv am sozialen Leben beteiligen. Das sind Fortschritte, die wir gemeinsam feiern.” Das SHT-Zentrum ist ein ELER-gefördertes Projekt und gilt als wegweisend in der Betreuung von Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma in Südösterreich. Das Land Kärnten sichert die Finanzierung der Einrichtung über laufende Tagsätze ab.

