Spittal
Personensuche in der Lieser
Nach einem Notruf („Person im Wasser“) ist in Spittal an der Drau entlang der Lieser gesucht worden. Rund 40 Einsatzkräfte, Drohne mit Wärmebild und Fließwasserretter sind im Einsatz gewesen – gefunden worden ist niemand.
© Symbolfoto ÖWR Kärnten
Notruf und Alarmierung
Am Mittwochabend ist über den Notruf gemeldet worden, dass eine Person im Bereich der Ponauer Straße, oberhalb der Wirtschaftsbrücke, in die Lieser gestürzt sein soll. Gegen 20.45 Uhr ist mit dem Einsatzstichwort „Person im Wasser“ die Rettungskette in Gang gesetzt worden.
Große Suche entlang der Lieser
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat im gemeldeten Bereich mit der Suche begonnen und Kontakt mit dem Notrufteilnehmer aufgenommen. Weil zunächst keine Person gefunden worden ist, ist der Suchradius deutlich erweitert worden.
Drohne, Wärmebild und Fließwasserretter
Im Einsatz sind ein Drohnenteam der Österreichischen Wasserrettung mit Wärmebildkamera sowie die Drehleiter der Feuerwehr mit Suchscheinwerfer gestanden. Zusätzlich haben Fließ- und Wildwasserretter das eiskalte Gewässer direkt abgesucht. Annähernd 40 Einsatzkräfte der Wasserrettung aus Mittel- und Oberkärnten sind dabei gewesen, darunter 20 speziell ausgebildete Fließ-/Wildwasserretter.
Einsatz beendet
Nach rund zwei Stunden ist die Suchaktion bei eisiger Kälte ergebnislos abgebrochen worden. Im gesamten abgesuchten Bereich ist keine Person festgestellt worden. Die Feuerwehr Spittal an der Drau ist mit fünf Fahrzeugen und 26 Kräften im Einsatz gestanden. Von der Österreichischen Wasserrettung sind die Einsatzstellen Spittal/Millstatt, Döbriach, Ferndorf, Villach, Sattendorf und Faaker See sowie ein Drohnenteam beteiligt gewesen. Das Rote Kreuz ist mit Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungstransportwagen vor Ort gewesen, außerdem eine Streife der Polizei.