Windkraft-Debatte
ÖVP fordert Debatte zur Winterstromlücke
Der ÖVP-Landtagsclub hat bei einer Pressekonferenz zur Windkraft in Kärnten über die geplante Zonierung gesprochen und eine sachliche Debatte zur Winterstromlücke gefordert. Die Energieagentur soll dazu Anfang März Zahlen vorlegen.
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Windkraft-Zonierung
Der ÖVP-Landtagsclub hat den bevorstehenden Beschluss zur Windkraft-Zonierung als nächsten Schritt einer politischen Einigung bezeichnet. Die Vier-Parteien-Lösung hat festgelegt, wie das Thema Windkraft in Kärnten gemeinsam geregelt werden soll, damit der Streit nicht weiter eskaliert.
Martin Gruber: „Der bevorstehende Beschluss ist ein positives Signal, dass die Politik aufeinander zugehen kann.“
Winterstromlücke
Ein wichtiger Punkt ist die Frage gewesen, wie groß die Lücke bei der Stromproduktion im Winter ist, also wie viel Kärnten in den Wintermonaten nicht selbst erzeugen kann. Diese Lücke wird von der Energieagentur berechnet, die Ergebnisse sollen Anfang März vorliegen.
Sebastian Schuschnig: „Es ist eine seriöse, unabhängige Berechnung als Grundlage für eine faktenbasierte Debatte.“
Stromimporte
Auch das Thema Stromimporte ist angesprochen worden, weil Kärnten in manchen Monaten Strom von außen zukaufen muss. Ziel sei es gewesen, die Eigenversorgung zu erhöhen und unabhängiger zu werden.
Markus Malle: „Wir wissen bereits jetzt, dass Kärnten Strom importieren muss – durchschnittlich fast 250 Gigawattstunden pro Jahr.“
Netzkosten
Zusätzlich ist die Diskussion um Netzkosten aufgegriffen worden, weil diese einen großen Anteil an der Stromrechnung ausmachen. Malle hat erneut einheitliche Netzgebühren für ganz Österreich gefordert.
Markus Malle: „Sie macht derzeit den höheren Anteil auf der Rechnung aus als der Strom.“
