Volleyball
Aich/Dob startete perfekt in die Saison
Der SK Zadruga Aich/Dob holte sich im ersten Spiel der MEVZA-Liga gegen den österreichischen Volleyball-Meister UVC Graz einen glatten 3:0-Sieg. „KLiCK Kärnten“-Vorschau auf die neue Saison mit Sportdirektor Martin Micheu.
© SK Aich/Dob
Nach einer verkorksten Saison möchte der SK Aich/Dob an alte Erfolge anschließen. Der Start in die mitteleuropäische Volleyball-Liga (MEVZA) lief für die Bleiburger nach Wunsch. „Wir konnten Meister UVC Graz auswärts in nur 66 Minuten in drei Sätzen klar besiegen. Die Leistung war solide, aber wir sollten dieses Ergebnis nicht überbewerten. Den Grazern fehlten die Stammspieler Lorenz Koraimann und Lukas Kühl. Mit dem Saisonstart sind wir dennoch zufrieden, obwohl noch genügend Raum für Verbesserungen vorhanden ist“, meint Sportdirektor Martin Micheu im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Was hat sich getan?
Dabei war die Saisonvorbereitung von einer Irritation geprägt. Mitten in der Vorbereitungszeit warf der neue Trainer Ratko Periš das Handtuch und fuhr nach nur zwei Tagen nach Hause. „Er meinte, dass er im Kopf für die Aufgabe nicht bereit ist. Ich glaube eher, dass ihm Bleiburg zu klein war“, ärgert sich Micheu. Mit dem Serben Zvonko Nikolic fand der Verein sehr schnell adäquaten Ersatz. In der Mannschaft tat sich personell einiges. Neu im Team sind der 2,05 Meter große bulgarische Teamspieler Jani Jeliazkov, der kroatische Teamspieler Marino Marelić (1,89 Meter), das slowakische Talent Marek Gergely (1,94 Meter) und Christian Rainer als zweiter Aufspieler.
Erstes Heimspiel
In die Austrian Volley League steigen die Bleiburger im Dezember ein. „Aktuell spielen wir in der MEVZA-Liga, im Europacup und im österreichischen Cup“, erklärt Micheu. Am kommenden Samstag (16. Oktober 2021) geht es um 19 Uhr zu Hause in der JUFA-Arena in Bleiburg gegen Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel weiter. „Sie sind heuer sehr stark. Einen Tag später spielen wir auswärts wiederum gegen die Waldviertler im Cup. Das sind richtungsweisende Spiele. Danach wissen wir genau, wo wir stehen“, betont Micheu. Der Sportdirektor schätzt die Waldviertler heuer stärker als UVC Graz ein.