Standortsicherung

ÖVP Kärn­ten setzt auf Wirt­schaft und Dia­log: „Vol­le Kraft für den Stand­ort

Wirtschaft, Infrastruktur und Bürgerdialog stehen im Mittelpunkt der Arbeitsschwerpunkte für 2026. Mit Fokus auf Investitionen, Flughafen-Ausbau und neue Beteiligungsformate will die ÖVP Kärnten das Bundesland nachhaltig stärken.

ÖVP Kärn­ten setzt auf Wirt­schaft und Dia­log: „Vol­le Kraft für den Stand­ortLH-Stv. Martin Gruber und Landesgeschäftsführer Markus Keschmann präsentierten in Klagenfurt die Arbeitsschwerpunkte der ÖVP Kärnten für 2026 mit Fokus auf Wirtschaft, Infrastruktur und Bürgerdialog.

© Foto: Markus Keschmann FB

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Mit einem kla­ren Bekennt­nis zum Wirt­schafts­stand­ort Kärn­ten hat die Kärnt­ner Volks­par­tei ihre poli­ti­schen Schwer­punk­te für 2026 prä­sen­tiert. Im Mit­tel­punkt ste­hen Inves­ti­tio­nen, Infra­struk­tur und mehr Bür­ger­nä­he. Lan­des­par­tei­ob­mann LH-Stv. Mar­tin Gru­ber beton­te bei einer Pres­se­kon­fe­renz in Kla­gen­furt, dass es ange­sichts glo­ba­ler Unsi­cher­hei­ten und stei­gen­der Kos­ten ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen brau­che. „Unser Ziel ist es, Inves­ti­tio­nen zu ermög­li­chen und damit Arbeits­plät­ze zu sichern“, so Gru­ber.

Flug­ha­fen als Schlüs­sel­pro­jekt

Beson­de­re Bedeu­tung misst die ÖVP der Wei­ter­ent­wick­lung des Flug­ha­fen Kla­gen­furt bei. Die Rück­über­nah­me in öffent­li­che Ver­ant­wor­tung sei rich­tig gewe­sen, sag­te Gru­ber. Seit­dem hät­ten sich sowohl die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on als auch die Pas­sa­gier­zah­len ver­bes­sert. Für heu­er sei­en zudem wich­ti­ge Inves­ti­ti­ons­pro­jek­te geplant, die den Stand­ort stär­ken sol­len.

Auch die Rol­le der Lan­des­haupt­stadt als wirt­schaft­li­ches Zen­trum wur­de her­vor­ge­ho­ben. Das vor­han­de­ne Poten­zi­al wer­de der­zeit nicht voll­stän­dig genutzt, mein­te Gru­ber. Eine star­ke Stadt sei jedoch ent­schei­dend für die Ent­wick­lung des gesam­ten Bun­des­lan­des.

Regio­nen stär­ker ein­bin­den

Neben Kla­gen­furt sol­len auch die Regio­nen pro­fi­tie­ren. Inter­kom­mu­na­le Betriebs­an­sied­lun­gen, gemein­sa­me Stand­ort­ent­wick­lung und moder­ne Infra­struk­tur sei­en not­wen­dig, um Wert­schöp­fung im Land zu hal­ten. Ziel sei es, Kärn­ten nicht nur zum „schöns­ten“, son­dern auch zum „stärks­ten“ Bun­des­land zu machen, so der Lan­des­par­tei­ob­mann.

Fokus auf Rele­vanz und Bür­ger­nä­he

Mit Blick auf kom­men­de Wahl­jah­re und einen bevor­ste­hen­den Lan­des­haupt­mann-Wech­sel sieht Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Mar­kus Kesch­mann vor allem eines als ent­schei­dend: poli­ti­sche Rele­vanz. „Poli­tik muss für die Men­schen spür­bar sein und kon­kre­te Ant­wor­ten lie­fern“, sag­te Kesch­mann. Ein sicht­ba­res Signal dafür soll der Poli­ti­sche Ascher­mitt­woch am 18. Febru­ar unter dem Mot­to „Kla­re Wer­te. Kla­re Wor­te.“ set­zen.

Kam­pa­gnen und neue For­ma­te

Orga­ni­sa­to­risch will die ÖVP 2026 ihre Kam­pa­gnen­fä­hig­keit wei­ter aus­bau­en. Geplant sind unter ande­rem 132 indi­vi­du­el­le Gemein­de­kam­pa­gnen im Vor­feld der Gemein­de­rats­wah­len 2027. Mit dem „Cam­pus Süd“ star­tet zudem eine poli­ti­sche Aka­de­mie in Koope­ra­ti­on mit der Stei­er­mark.

Ergänzt wer­den die­se Maß­nah­men durch neue Dia­log­for­ma­te, digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und eine lau­fen­de Kärn­ten-Umfra­ge. Deren Ergeb­nis­se sol­len künf­tig in die poli­ti­sche Arbeit ein­flie­ßen.

Mit die­sem Mix aus Wirt­schafts- und Betei­li­gungs­of­fen­si­ve will die Kärnt­ner Volks­par­tei ihre Posi­ti­on im Land fes­ti­gen – und den Anspruch unter­strei­chen, Kärn­ten fit für die Zukunft zu machen.

03.02.2026 16:00
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ÖVP Kärn­ten setzt auf Wirt­schaft und Dia­log: „Vol­le Kraft für den Stand­ortLH-Stv. Martin Gruber und Landesgeschäftsführer Markus Keschmann präsentierten in Klagenfurt die Arbeitsschwerpunkte der ÖVP Kärnten für 2026 mit Fokus auf Wirtschaft, Infrastruktur und Bürgerdialog.

© Foto: Markus Keschmann FB