Klagenfurt
SK Austria Klagenfurt eröffnet Konkursverfahren
Traditionsverein kämpft mit finanziellen Problemen. Ende März entscheidet sich, ob der Spielbetrieb fortgeführt werden kann.
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Über das Vermögen des SK Austria Klagenfurt ist am Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet worden. Das geht aus einem aktuellen Insolvenzedikt hervor.
Betroffen ist der Verein mit Sitz in der Siebenhügelstraße in Klagenfurt. Das Gericht bestellte den Klagenfurter Rechtsanwalt Michael Pontasch-Müller zum Insolvenzverwalter. Er soll nun die wirtschaftliche Lage prüfen und mögliche Sanierungsoptionen ausloten.
Die erste Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 31. März 2026 angesetzt. Dabei wird über die weitere Vorgangsweise entschieden – darunter eine mögliche Fortführung oder Schließung des Betriebs sowie ein allfälliger Sanierungsplan. Gleichzeitig findet die erste Gläubigerversammlung statt.
Gläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis spätestens 16. März 2026 beim Gericht anzumelden. Verspätete Anmeldungen können mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.
Für den Traditionsverein bedeutet das Insolvenzverfahren eine ungewisse Zukunft. Ob es gelingt, den Spielbetrieb langfristig zu sichern, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Maßgeblich dafür wird sein, ob Investoren oder Unterstützer gefunden werden und ein tragfähiges Sanierungskonzept vorgelegt werden kann.
