Reifnitz
Wörthersee: Südufer-Radweg wird weitergebaut
Am Montag beginnen die Arbeiten am vierten Bauabschnitt des Wörthersee-Südufer-Radwegs im Bereich von Reifnitz. 550.000 Euro werden investiert.
© Büro LR Gruber/Posch
Am Südufer des Wörthersees existiert nur abschnittsweise ein Radweg entlang der Landesstraße. Wegen der hohen Verkehrsfrequenz sind somit gefährliche Situationen zwischen Radfahrern und Fahrzeuglenkern vorprogrammiert, vor allem während der Tourismus-Saison am See. Der seit vielen Jahren geforderte Lückenschluss wird seit dem Jahr 2020 in mehreren Bauetappen umgesetzt. Die ersten drei Abschnitte wurden bei Maiernigg und Sekirn umgesetzt. Am kommenden Montag (18. Oktober) werden die Arbeiten am Radweg in Reifnitz fortgesetzt, konkret im Abschnitt zwischen dem Strandbad Reifnitz und der Schlosskurve.
Über zwei Millionen Euro Gesamtkosten
„Die Ausgangssituation am Südufer ist aufgrund der Platzverhältnisse nicht einfach. Aber wir versuchen, sowohl den Anforderungen der Alltagsradler als auch der Touristen gerecht zu werden und einen sicheren und attraktiven Radweg umzusetzen“, betont Landesrat und Straßenbaureferent Martin Gruber. Aus seinem Referat fließen 550.000 Euro in den aktuellen vierten Bauabschnitt. Insgesamt werden in das Projekt über zwei Millionen Euro investiert, um für mehr Verkehrssicherheit entlang der Strecke zu sorgen. „In den Sommermonaten werden hier täglich bis zu tausend Radfahrer gezählt – Tendenz steigend. Diese Radverbindung ist daher auch touristisch sehr wichtig. Denn Kärnten hat beim Thema Radfahren großes Potenzial“, unterstreicht Landesrat und Tourismusreferent Sebastian Schuschnig.
Bauabschnitt „Reifnitz West“
Im aktuellen Bauabschnitt „Reifnitz West“ muss die bestehende Fahrbahn auf eine Breite von 6,10 Meter verschmälert werden, um den Radweg auf eine Breite von drei Metern ausbauen zu können. Auf der rechten Fahrbahnseite wird der bestehende Gehweg zur Gänze abgetragen und stattdessen ein Radweg hergestellt, der mit Leistensteinen von der Fahrbahn abgetrennt ist. Auf der linken Fahrbahnseite wird ein neuer Gehweg errichtet und ebenso wie die vorhandenen Parkflächen an den neuen Straßenverlauf angepasst. Sämtliche Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs, der je nach Aufkommen durch eine Ampel oder händisch geregelt wird.

