Zahlen, Daten, Fakten
Tag der Notrufnummer 112
Am 11. Februar ist europaweit der Tag der Notrufnummer 112. In Kärnten sind 2025 fast 229.000 Notrufe in der Landesleitzentrale der Polizei eingegangen, die Polizei ist in Österreich weiterhin auch unter 133 erreichbar.
Europaweit einheitlich
Seit 2009 gilt der 11. Februar als „Tag der Notrufnummer 112“. Die Nummer ist vor 35 Jahren eingeführt worden, damit Menschen in Europa im Ernstfall nicht überlegen müssen, welche Notrufnummer im jeweiligen Land gilt.
In Österreich bei der Polizei
In Österreich wird der Notruf 112 von den ISO-zertifizierten Landesleitzentralen (LLZ) der Polizei entgegengenommen. Seit der Einführung des Einsatzleit- und Kommunikationssystems ELKOS im Jahr 2020 hat die LLZ Kärnten jederzeit einen Überblick über verfügbare Einsatzkräfte und die aktuelle polizeiliche Lage.
Viele Anrufe, nicht immer ein Einsatz
Die 45 Polizistinnen und Polizisten der LLZ Kärnten bearbeiten jährlich eine große Zahl an Notrufen. Im Jahr 2025 gehen 228.961 Notrufe ein, daraus werden 93.314 Einsätze ausgelöst. Viele Anrufe betreffen keinen polizeilichen Sachverhalt. Dazu zählen auch kuriose Meldungen, etwa über eine angebliche „grüne Bestie“, die sich später als Heuschrecke herausstellt, oder vermeintliche Diebstähle von Streusalz, bei denen es sich um den Winterdienst handelt.
112 und 133 bleiben wichtig
Die Polizei betont, dass bei einer Notlage oder verdächtigen Beobachtungen ohne Zögern der Notruf gewählt werden soll. Neben der europaweit gültigen Nummer 112 bleibt die Polizei in Österreich auch unter der Notrufnummer 133 erreichbar. Beide Anrufe landen in der Landesleitzentrale der Polizei.
