Mehrere Betrugsanrufe
Falsche Polizisten: Das rät die Polizei
Falsche Polizisten haben am Mittwoch mehrere Menschen in Feldkirchen und Klagenfurt angerufen. Ein 87-Jähriger hat den Betrügern mehrere Tausend Euro übergeben.
Mehrere Betrugsanrufe am Mittwoch
Am Mittwoch, 12. August, haben falsche Polizisten in Feldkirchen und Klagenfurt mehrere Menschen angerufen. Sie haben behauptet, dass es in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Straftaten gekommen sei, und anschließend gezielt nach Bargeld und Wertgegenständen gefragt.
87-Jähriger übergibt mehrere Tausend Euro
In einem Fall hat die Masche funktioniert. Ein 87-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen hat den Betrügern mehrere Tausend Euro übergeben. Die Täter haben das Geld direkt bei seiner Wohnadresse abgeholt. In den anderen bisher bekannten Fällen haben die Angerufenen den Betrug erkannt und Anzeige erstattet.
So schützt man sich vor der Masche
Die Polizei rät, am Telefon niemals Angaben über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu machen. Geld oder Gold sollte keinesfalls an unbekannte Personen übergeben werden. Wer bei einem angeblichen Anruf der Polizei Zweifel bekommt, sollte auflegen und selbst bei der Polizei nachfragen. Über die Servicenummer 059 133 kann überprüft werden, ob tatsächlich ein Polizist angerufen hat.
Nicht unter Druck setzen lassen
Die Betrüger versuchen oft, ihre Opfer möglichst lange am Telefon zu halten und unter Druck zu setzen. Im Zweifel sollte das Gespräch beendet und mit Angehörigen oder Freunden darüber gesprochen werden. Wenn bereits Geld oder Wertgegenstände übergeben worden sind, sollte sofort der Notruf 133 verständigt werden.