Segelsport
Olympischer Weg für Donner und Slivon
Rosa Donner und ihr Vorschoter Sebastian Slivon (470er-Klasse) gehören der Kampagne des Österreichischen Segel-Verbands für die Olympischen Spiele 2024 in Paris an.
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Der Österreichische Segel-Verband nimmt die Kampagne für die Olympischen Spiele 2024 in Paris mit einem neuformierten Nationalteam in Angriff. Dabei setzt der Verband auch auf neue Klassen und reagiert so auf Änderungen im olympischen Programm.
Große U21-Erfolge
Dabei spielen auch Kärntner eine entscheidende Rolle: Die ab sofort als Mixed-Bewerb ausgetragene 470er-Klasse besetzt der Verband mit dem Klagenfurter Talent Rosa Donner und ihrem Vorschoter Sebastian Slivon. Die beiden vollzogen vor etwa einem Jahr erfolgreich den Umstieg aus der 420er- in die 470er-Klasse und starten nun ihre erste Olympia-Kampagne. „Heuer haben wir bereits unsere ersten internationalen U21-Erfolge abgeliefert, wie den fünften WM-Platz in San Remo und die EM-Bronzemedaille in Formia. Sebastian und ich haben hart gearbeitet und freuen uns riesig, einen weiteren Meilenstein Richtung Olympische Spiele gesetzt zu haben“, erzählt Donner.
Der „Generationen-Vertrag“
Herbert Houf, Präsident des Segel-Verbands, ist mit der personellen Besetzung zufrieden: „In den klassischen Disziplinen ist es uns wieder gelungen, unsere Strategie um den ‚Generationen-Vertrag‘ weiterzuverfolgen. Junge Teams reifen im Sog der Top-Mannschaften heran und können davon bestmöglich profitieren. Das stimmt uns für die Zukunft positiv.“ Diese Woche kam das neuformierte Segel-Nationalteam erstmals in Neusiedl am See zusammen. Der neue Kader umfasst 17 Athleten, die in sechs Bootsklassen um das begehrte Nationen-Ticket für Österreich kämpfen werden.