Bergrettung im Einsatz
Bergrettung findet vermissten Wanderer bei Kölnbreinsperre
Schlechter Handyempfang und widrige Wetterbedingungen erschwerten die Suche nach dem 33-Jährigen – die Bergrettung fand ihn schließlich im Kölnbreinkar.
© Foto: Klick Kärnten
Ein 33-jähriger Wanderer geriet am Dienstagabend bei einer Tour im Bereich der Kölnbreinsperre in Bergnot. Wegen schlechten Handyempfangs und widriger Wetterbedingungen gestaltete sich die Suche schwierig.
Alleine weitergegangen
Der Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck war am 18. August gegen 11 Uhr gemeinsam mit einer 70-jährigen Wienerin von der Kölnbreinsperre in Richtung Kattowitzer Hütte aufgebrochen. Gegen 12.30 Uhr entschied sich die Frau zur Umkehr und kehrte selbstständig zum Parkplatz zurück. Der 33-Jährige setzte den Aufstieg alleine fort.
Gegen 19 Uhr setzte der Wanderer schließlich einen Notruf bei der Rettungsleitstelle ab. Aufgrund ungenauer Ortsangaben und des schlechten Handyempfangs konnte sein genauer Aufenthaltsort zunächst nicht festgestellt werden.
Hubschrauberflug unmöglich
Ein geplanter Sucheinsatz mit dem Polizeihubschrauber sowie dem Rettungshubschrauber RK1 war aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich. Die Bergrettung machte sich daher zu Fuß auf die Suche.
Gegen 21.15 Uhr gelang es einem Voraustrupp, den Mann im Bereich des Kölnbreinkars zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte brachten ihn anschließend terrestrisch zum Kölnbreinstüberl bei der Kölnbreinsperre. Dort wurde der 33-Jährige unterkühlt und mit Verletzungen unbestimmten Grades an den Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz standen 17 Mitglieder der Bergrettung Spittal an der Drau, ein Bergrettungsarzt sowie zwei Bergrettungshunde.
