Schadstoffeinsatz
Ammoniakaustritt fordert fünf Feuerwehren in Feistritz
Rund 50 Kilogramm Ammoniak traten bei Arbeiten an einer Wärmepumpenanlage aus – fünf Feuerwehren standen mit 50 Einsatzkräften im Schadstoffeinsatz.
© Foto: FF Arnoldstein
Bei Instandhaltungsarbeiten an einer Wärmepumpenanlage sind am Dienstag rund 50 Kilogramm Ammoniak ausgetreten. Fünf Feuerwehren standen mit insgesamt 50 Einsatzkräften im Schadstoffeinsatz. Am Dienstag, 18. August 2026, kam es gegen 13.40 Uhr in einem Industriebetrieb in Feistritz an der Gail zu einem größeren Schadstoffeinsatz. Im Zuge von Instandhaltungsarbeiten an einer Wärmepumpenanlage traten aus bislang unbekannter Ursache Flüssiggas und Schmiermittel aus.
50 Kilogramm Ammoniak
Nach Angaben der Polizei entwichen dabei rund 50 Kilogramm Ammoniak. Die Feuerwehren Feistritz an der Gail, Nötsch, Arnoldstein, Kerschdorf-Wertschach und St. Georgen im Gailtal rückten mit insgesamt 50 Einsatzkräften an. Mehrere Atemschutztrupps gingen unter entsprechender Schutzkleidung zur Austrittsstelle vor. Den Einsatzkräften gelang es, die Leckage zu schließen und damit einen weiteren Austritt von Ammoniak zu verhindern. Das ausgetretene Medium wurde aufgefangen.
Dekontamination eingerichtet
Auf dem Betriebsgelände richteten die Feuerwehren zusätzlich einen Dekontaminationsplatz ein. Dieser diente dazu, die eingesetzten Kräfte nach ihrem Einsatz im Gefahrenbereich fachgerecht zu dekontaminieren. Ein vor Ort anwesender Landeschemiker führte entsprechende Überprüfungen durch. Eine weitere Gefährdung konnte dabei nicht festgestellt werden.
Niemand verletzt
Personen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden. Ob durch den Ammoniakaustritt beziehungsweise die technische Störung ein Sachschaden entstanden ist, war zunächst noch nicht bekannt. Die genaue Ursache für den Austritt ist Gegenstand weiterer Erhebungen.