WasserRadar Kärnten
KI soll Wasserlecks aufspüren
In Neuhaus wird getestet, wie künstliche Intelligenz bei der Trinkwasserversorgung helfen kann. Das „WasserRadar Kärnten“ soll Wasserverluste, ungewöhnlichen Verbrauch und mögliche Engpässe früher sichtbar machen.
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WasserRadar startet in Kärnten
In Neuhaus ist das Pilotprojekt „WasserRadar Kärnten“ vorgestellt worden. Dabei werden digitale Verbrauchsdaten mit künstlicher Intelligenz ausgewertet. Ziel ist es, Wasserverluste, ungewöhnlich hohen Verbrauch und mögliche Engpässe früher zu erkennen.
Daten aus Neuhaus als Grundlage
Neuhaus hat bereits 2021 seine Wasserzähler auf digitale Geräte umgestellt und sammelt seither laufend Daten aus dem Versorgungsnetz. Genau diese Informationen werden jetzt genutzt, um Wasserbilanzen und Verbrauchsprognosen zu erstellen. Das System soll außerdem automatisch warnen, wenn Werte auffällig werden oder sich ein Problem im Netz abzeichnet.
Schäden schneller erkennen
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass nicht erst bei der nächsten Zählerablesung auffällt, wenn irgendwo ungewöhnlich viel Wasser verloren geht. Leitungsschäden, Verbrauchsspitzen oder mögliche Engpässe sollen deutlich früher sichtbar werden. Gerade bei längeren Trockenperioden könnte das den Gemeinden helfen, schneller zu reagieren.
Auch Bürger sollen Einblick bekommen
Geplant ist außerdem ein eigenes Portal für die Bevölkerung. Dort sollen Nutzer unter anderem ihren Wasserverbrauch, laufende Kosten und Informationen zum Zustand der Wasserversorgung sehen können. Bei ungewöhnlichen Verbrauchswerten oder möglichen Engpässen sind auch Warnhinweise vorgesehen.
Erfahrungen sollen anderen Gemeinden helfen
Neuhaus dient zunächst als Testgemeinde. Gemeinsam mit mehreren Forschungs- und Technologiepartnern wird das System weiterentwickelt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen später auch anderen Kärntner Gemeinden zur Verfügung stehen.