Schulstart in Kärnten
Kopftuchverbot: So soll es an Schulen umgesetzt werden
Vor dem Schulstart bereitet sich Kärnten auf die Umsetzung des Kopftuchverbots an Schulen vor. Dabei sollen betroffene Mädchen nicht bloßgestellt und mögliche Probleme gemeinsam mit den Glaubensgemeinschaften gelöst werden.
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Gespräche vor dem Schulstart
Das Kopftuchverbot für Schülerinnen bis zum 14. Geburtstag ist bereits in Kraft. Vor dem Schulstart hat Bildungslandesrat Peter Reichmann Vertreter der katholischen, evangelischen und islamischen Glaubensgemeinschaft sowie die Bildungsdirektion zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.
Mädchen sollen nicht bloßgestellt werden
Im Mittelpunkt ist die Frage gestanden, wie das Verbot im Schulalltag umgesetzt werden kann. Dabei soll möglichst respektvoll vorgegangen werden und besonders darauf geachtet werden, betroffene Mädchen nicht unter Druck zu setzen oder bloßzustellen.
Fachinspektor Esad Memic, Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinschaft Kärnten: „Im Mittelpunkt sollten die betroffenen Mädchen stehen – sie dürfen nicht unter Druck geraten und es wird unsere gemeinsame Aufgabe sein, den besten Rahmen für sie zu schaffen.“
Glaubensgemeinschaften bleiben im Austausch
Katholische, evangelische und islamische Vertreter haben sich dafür ausgesprochen, bei möglichen Fragen auch weiterhin miteinander im Gespräch zu bleiben. Gerade bei religiösen Themen könne es im Schulalltag Situationen geben, die Fingerspitzengefühl brauchen.
Nur wenige Schülerinnen betroffen
Wie viele Mädchen in Kärnten konkret betroffen sind, wird nicht genannt. Festgehalten wird lediglich, dass es sich um eine sehr geringe Zahl an Schülerinnen handelt.
