Landessportdirektor zur aktuellen Situation
Arthofer fordert beim VSV Klarheit
Landessportdirektor Arno Arthofer fordert beim VSV jetzt Klarheit und Transparenz. Gleichzeitig stellt er klar, dass Gelder aus dem Sportbudget nicht für die Aufrechterhaltung des Profibetriebs eingesetzt werden.
Landessportdirektor Arno Arthofer fordert beim VSV Klarheit und einen langfristigen Plan für die Zukunft.© Kärnten Sport
Finanzielle Probleme beim VSV
Beim VSV ist Anfang September eine angespannte finanzielle Situation öffentlich geworden. Geschäftsführer Martin Winkler hat sein Amt zurückgelegt, gleichzeitig stehen hohe offene Forderungen und weitere finanzielle Verpflichtungen im Raum. Die genaue Höhe der Verbindlichkeiten ist weiterhin nicht bekannt.
„Jetzt reinen Tisch machen“
Landessportdirektor Arno Arthofer hat sich zur aktuellen Situation beim VSV geäußert und fordert von den Verantwortlichen vor allem Klarheit und Transparenz. Gerade wenige Tage vor dem Saisonstart brauche es einen realistischen Plan, der nicht nur kurzfristig hilft, sondern auch die Zukunft des Vereins absichert.
„Ich appelliere daher an die Verantwortlichen des Vereins, jetzt reinen Tisch zu machen und der Öffentlichkeit reinen Wein einzuschenken“, so Arthofer. Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, könne gemeinsam an einer tragfähigen Lösung gearbeitet werden.
Keine Sportförderung für den Profibetrieb
Gleichzeitig stellt Arthofer klar, dass Gelder aus dem Sportbudget nicht für die Aufrechterhaltung eines Profibetriebs eingesetzt werden. Das gelte für den VSV genauso wie für den KAC oder den WAC. Unterstützt werde vom Land hingegen der Nachwuchs, dessen Zukunft beim VSV laut Arthofer unabhängig vom Profibetrieb gesichert sei.
„Der VSV ist ein Stück Kärnten“
Für Arthofer ist der VSV weit mehr als nur ein Eishockeyverein. Gemeinsam mit dem KAC gehöre er zur Identität des Kärntner Sports und stehe für Villach, Tradition und eine große Eishockeybegeisterung.
„Der VSV gehört zur DNA des Kärntner Sports wie der KAC“, betont Arthofer. Er hoffe deshalb, dass auch in Zukunft die großen Kärntner Derbys zwischen Blau-Weiß und Rot-Weiß stattfinden können.
Lösung für die Zukunft gesucht
Für den Landessportdirektor geht es jetzt darum, Verantwortung zu übernehmen und eine langfristige Lösung für den Verein zu finden. Die Kärnten Sportkoordination werde dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten und der gesetzlichen Bestimmungen unterstützen.