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Gestoh­le­ner Hub­schrau­ber: „Mit jedem Tag schwin­den die Chan­cen“

Vor einer Woche wurde im Pongau ein Hubschrauber gestohlen. Seither fehlt von der Maschine jede Spur. Der Besitzer des Hubschraubers, Manuel Aster, im Gespräch mit KLiCK Kärnten.

Gestoh­le­ner Hub­schrau­ber: „Mit jedem Tag schwin­den die Chan­cen“ Manuel Aster (links) mit seinem Fluggast Valentin "Volte" Stubinger.

© kowalsen.

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Der Besit­zer des gestoh­le­nen Hub­schrau­bers aus Wagrain im Pon­gau (Salz­burg), Manu­el Aster, hat Kärnt­ner Wur­zeln. Sei­ne Mut­ter Mari­an­ne ist eine gebo­re­ne Stu­bin­ger aus Buggl in Bach bei St. Urban. Vor zwei Jah­ren mach­te Manu­el Aster gemein­sam mit sei­nem Onkel Valen­tin „Vol­te“ Stu­bin­ger vom Feld­kirch­ner Flug­platz aus, einen Rund­flug über die Alpen. KLiCK Kärn­ten sprach mit Manu­el Aster über den Dieb­stahl sei­nes Hub­schrau­bers.

Der Dieb­stahl

Vor einer Woche wur­de in der Nacht von Sonn­tag auf Mon­tag aus einem Han­gar in Mau­tern­dorf (Salz­burg) ein Hub­schrau­ber des Typs Robin­son R44 mit dem Kenn­zei­chen OE-XHK gestoh­len. Seit­her ist die Maschi­ne wie vom Erd­bo­den ver­schluckt. Sie befin­det sich im Besitz des Pon­gau­er Gas­tro­no­men Manu­el Aster.

KLiCK Kärn­ten: Gibt es bereits irgend­wel­che Spu­ren von der Maschi­ne und den Die­ben?
Manu­el Aster: Es gibt der­zeit nur eine ein­zi­ge Spur: Die Maschi­ne wur­de von Mau­tern­dorf weg­ge­flo­gen und defi­ni­tiv über Blei­burg vom Mili­tär­ra­dar zum letz­ten Mal gesich­tet. Das wur­de uns ges­tern bestä­tigt. Von dort aus gibt es zahl­rei­che mög­li­che Flug­rou­ten. Der Hub­schrau­ber könn­te in Rich­tung Slo­we­ni­en und Kroa­ti­en oder über Ungarn und Rumä­ni­en wei­ter­ge­flo­gen sein. Der­zeit gibt es noch kei­nen kon­kre­ten Anhalts­punkt.

Wie hoch sind die Chan­cen, dass man die Maschi­ne wie­der­fin­det?
Unse­re Hoff­nung liegt in den inter­na­tio­na­len Fahn­dun­gen. Doch dass wir den Hub­schrau­ber zurück­be­kom­men, ist eher unwahr­schein­lich. Mit jedem Tag, der ver­geht, schwin­den die Chan­cen. Und obwohl die Maschi­ne im euro­päi­schen Raum eigent­lich nir­gends unbe­merkt geflo­gen wer­den kann, ist sie bis­her nicht gefun­den wor­den.

Wer kann den Hub­schrau­ber flie­gen?
Tho­mas Mor­gen­stern, ich und ein wei­te­rer Pilot kön­nen die Maschi­ne flie­gen. Der Dieb muss ein hoch­pro­fes­sio­nel­ler Pilot sein und sich sehr gut aus­ken­nen. Denn sonst könn­te er den Nacht­flug ohne Trans­pon­der und die erfor­der­li­chen Nacht­sicht­ge­rä­te nicht schaf­fen.

Wie hoch ist der mate­ri­el­le Wert des Hub­schrau­bers des Typs Robin­son R44?
Der Wert der Maschi­ne beträgt neu­wer­tig rund 800.000 Euro. Unse­re Maschi­ne hat der­zeit einen Wert von etwa 600.000 Euro.

Ist die Maschi­ne ver­si­chert?
Wie hoch die Ver­si­che­rungs­sum­me ist, wis­sen wir noch nicht. Wahr­schein­lich wird nur der Zeit­wert berech­net. Ob wir den vol­len Preis erhal­ten, ist noch nicht sicher. Die Maschi­ne wur­de vor vier Jah­ren über­holt.

Die Die­be haben sich auch an einer Tank­stel­le beim Han­gar bedient.
Ja, es wur­den 375 Liter Sprit gestoh­len, obwohl nur 170 Liter in den Tank des Hub­schrau­bers pas­sen. Den rest­li­chen Treib­stoff haben die Die­be wahr­schein­lich in Kanis­tern abtrans­por­tiert.

Es gibt bereits Fake-Vide­os vom Hub­schrau­ber. Was sagen Sie dazu?
Lei­der kur­sie­ren mitt­ler­wei­le zahl­rei­che Fake-Vide­os. So zum Bei­spiel eines, in dem behaup­tet wird, die Maschi­ne sei mit einem KAC-Logo umla­ckiert wor­den. Das fin­de ich über­haupt nicht zum Lachen.

Gibt es welt­weit Fäl­le, in denen Hub­schrau­ber gestoh­len wur­den?
Welt­weit sind bis­her nur drei Maschi­nen gestoh­len wor­den. Zwei davon sind nach ein paar Tagen wie­der auf­ge­taucht.

Dan­ke für das Gespräch

04.10.2026 17:15 - Update am: 04.10.2026 17:17
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Gestoh­le­ner Hub­schrau­ber: „Mit jedem Tag schwin­den die Chan­cen“ Manuel Aster (links) mit seinem Fluggast Valentin "Volte" Stubinger.

© kowalsen.