Klagenfurt

Park & Ride: Poli­tik lässt Pend­ler war­ten

Während am Klagenfurter Hauptbahnhof dringend zusätzliche Parkplätze benötigt werden, kommt die Umsetzung nicht voran. Die Wirtschaftskammer erhöht den Druck auf die Stadtpolitik und fordert endlich konkrete Entscheidungen

Park & Ride: Poli­tik lässt Pend­ler war­tenWK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm fordert von der Klagenfurter Stadtpolitik endlich konkrete Schritte für den Ausbau der Park-&-Ride-Anlage am Hauptbahnhof. Während die Umsetzung stockt, wächst der Unmut bei Pendlern und Anrainern.

© Foto: Symbolfoto/Klick

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Kor­alm­bahn ist in Betrieb, doch bei der not­wen­di­gen Park-&-Ride-Infrastruktur hinkt Kla­gen­furt hin­ter­her. Wäh­rend Pend­ler täg­lich nach Park­mög­lich­kei­ten suchen und Anrai­ner in St. Ruprecht unter zuge­park­ten Stra­ßen lei­den, beschäf­ti­gen sich Stadt und ÖBB wei­ter­hin mit offe­nen Ver­trags­fra­gen. Wirt­schafts­kam­mer-Bezirks­stel­len­ob­mann Franz Ahm ver­liert zuneh­mend die Geduld.

Still­stand statt Lösun­gen

Gera­de ein­mal 60 zusätz­li­che Stell­plät­ze west­lich des Haupt­bahn­hofs sind geplant. Doch selbst deren Umset­zung lässt auf sich war­ten. Als Hin­der­nis­se gel­ten wei­ter­hin unge­klär­te Fra­gen zur Ver­trags­dau­er und Instand­hal­tung zwi­schen Stadt und ÖBB.

Ahm nimmt ins­be­son­de­re die zustän­di­ge Stadt­rä­tin San­dra Was­ser­mann in die Pflicht: „Die zustän­di­ge Stadt­rä­tin San­dra Was­ser­mann soll nach Mona­ten des Still­stan­des end­lich vom Reden ins Tun kom­men.“

Die Kri­tik wirft eine grund­sätz­li­che Fra­ge auf: War­um gelingt es nicht, recht­zei­tig aus­rei­chen­de Park­mög­lich­kei­ten für eine seit Lan­gem geplan­te Bahn­ver­bin­dung bereit­zu­stel­len?

Anrai­ner zah­len den Preis

Beson­ders in St. Ruprecht zeigt sich, wel­che Fol­gen die feh­len­den Stell­plät­ze haben. Pend­ler wei­chen auf umlie­gen­de Stra­ßen aus, wäh­rend die Anrai­ner mit der zusätz­li­chen Park­platz­be­las­tung leben müs­sen.

Bereits im Mai for­der­te das Kärnt­ner Wirt­schafts­par­la­ment ein­stim­mig einen raschen Aus­bau der Park-&-Ride-Infrastruktur ent­lang der Kor­alm­bahn. Pas­siert ist am Kla­gen­fur­ter Haupt­bahn­hof bis­lang zu wenig, kri­ti­siert die Wirt­schafts­kam­mer.

Die Stadt­po­li­tik steht damit zuneh­mend unter Erklä­rungs­druck. Denn wäh­rend über Zustän­dig­kei­ten und Ver­trags­de­tails ver­han­delt wird, bleibt die zen­tra­le Fra­ge unbe­ant­wor­tet: Wann kön­nen Pend­ler end­lich mit den ver­spro­che­nen zusätz­li­chen Stell­plät­zen rech­nen?

08.10.2026 08:45
Anzeige
Park & Ride: Poli­tik lässt Pend­ler war­tenWK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm fordert von der Klagenfurter Stadtpolitik endlich konkrete Schritte für den Ausbau der Park-&-Ride-Anlage am Hauptbahnhof. Während die Umsetzung stockt, wächst der Unmut bei Pendlern und Anrainern.

© Foto: Symbolfoto/Klick