POLIZEIEINSATZ IN WOLFSBERG
Autodieb flüchtete mit gestohlenem Pkw nach Kroatien
Nach einem Autodiebstahl in Wolfsberg führte eine Videospur die Polizei zu einem bereits kontrollierten Verdächtigen. An der kroatischen Grenze war die Fahrt mit dem gestohlenen Pkw zu Ende.
© Red/KK
Ein 31-jähriger Niederösterreicher steht im Verdacht, im Bezirk Wolfsberg ein Auto von einem Firmengelände gestohlen zu haben. Seine Flucht endete zwei Tage später an der kroatischen Grenze.
Ein zunächst unscheinbarer Polizeieinsatz im Bezirk Wolfsberg entwickelte sich zu einem grenzüberschreitenden Kriminalfall. Ein 31-jähriger Mann aus dem niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen geriet nach einem Fahrzeugdiebstahl ins Visier der Ermittler.
Verdächtiger bereits kontrolliert
Am 4. Oktober 2026 gegen 11:40 Uhr rückte eine Polizeistreife aufgrund einer telefonischen Anzeige zu einer verdächtigen Wahrnehmung aus. Dabei kontrollierten die Beamten den 31-Jährigen. Zu diesem Zeitpunkt lag noch kein Zusammenhang mit einem Fahrzeugdiebstahl vor.
Doch nur wenige Stunden später, gegen 19:45 Uhr, verschwand ein Pkw vom Gelände einer Baufirma im Bezirk Wolfsberg. Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf und wertete Videoaufzeichnungen aus. Dabei stießen die Beamten auf eine entscheidende Spur: Sie konnten den Diebstahl mit dem zuvor kontrollierten Niederösterreicher in Verbindung bringen.
Flucht an Grenze gestoppt
Das gestohlene Fahrzeug wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Am 6. Oktober gegen 02:45 Uhr folgte schließlich der Ermittlungserfolg: Kroatische Polizeibeamte stoppten den gesuchten Pkw bei einem Grenzübertritt und stellten das Fahrzeug sicher.
Der 31-Jährige steht nun im Verdacht des schweren Diebstahls. Nach Abschluss der Ermittlungen wird er bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
