Gemeinden
112 Millionen Euro für Kärntens Gemeinden
Kärnten stellt bis 2028 rund 112 Millionen Euro bereit. Neue Förderungen sollen Straßen sanieren, die Zusammenarbeit der Gemeinden stärken und Investitionen ermöglichen.
Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und LHStv. Martin Gruber präsentierten bei der Bürgermeisterkonferenz in Velden die neuen Förderschwerpunkte für Kärntens Gemeinden.© Foto: Büro Gruber
Das Land Kärnten stellt bis 2028 rund 112 Millionen Euro für kommunale Förderungen bereit. Im Mittelpunkt stehen Straßen, Gemeindepartnerschaften und Maßnahmen zum Hitzeschutz.
Bei der Bürgermeisterkonferenz im Casineum Velden präsentierte Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger die finanziellen Schwerpunkte für Kärntens Gemeinden. Ziel ist es, trotz angespannter Gemeindebudgets Investitionen zu ermöglichen und langfristige Planungssicherheit zu schaffen.
Neue Fördermodelle
Für 2027 stehen rund 81 Millionen Euro an Bedarfszuweisungsmitteln innerhalb des bestehenden Finanzierungsrahmens zur Verfügung. Ab 2028 soll die Verteilung stärker an den tatsächlichen Aufgaben der Gemeinden ausgerichtet werden. Dazu zählen insbesondere Straßeninfrastruktur und Kinderbetreuung.
Geld für Straßen
Für die Sanierung kommunaler Straßen können Gemeinden 2027 und 2028 insgesamt bis zu 150.000 Euro beantragen. Gemeinsame Projekte von mindestens zwei Gemeinden sollen sogar mit bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden.
Auch der Hitzeschutz bleibt ein Schwerpunkt. Bereits 2026 wurden von 98 Gemeinden insgesamt 300 Maßnahmen eingereicht.
Zusammenarbeit stärken
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden. Gerade im ländlichen Raum seien Investitionen in Infrastruktur und regionale Entwicklung entscheidend.
Ob die neuen Fördermaßnahmen die finanziell angespannten Gemeindebudgets nachhaltig entlasten können, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.
