DREISTE BETRUGSMASCHE

Fal­sche Poli­zis­ten auf Beu­te­zug

Die Masche ist alt, die Dreistigkeit bleibt. Im Raum Friesach versuchten falsche Polizisten erneut, mit einer abenteuerlichen Einbruchsgeschichte an Bargeld und Wertgegenstände zu gelangen. Doch diesmal waren die vermeintlichen Opfer schlauer als die Betrüger.

Fal­sche Poli­zis­ten auf Beu­te­zugSchon wieder versuchten falsche Polizisten in Kärnten ihr Glück. Doch im Raum Friesach ließen sich die Angerufenen nicht hinters Licht führen.

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Ein­bre­cher mit Namens­lis­te?

Man könn­te mei­nen, die Geschich­te hät­te längst aus­ge­dient. Doch offen­bar set­zen Tele­fon­be­trü­ger wei­ter­hin auf den­sel­ben alten Trick. Am Sams­tag­nach­mit­tag, dem 17. Okto­ber, klin­gel­ten im Raum Frie­sach gleich mehr­fach die Tele­fo­ne. Am ande­ren Ende der Lei­tung: angeb­li­che Poli­zis­ten mit einer höchst beun­ru­hi­gen­den Nach­richt.

Zwei Ein­bre­cher sei­en in der Nach­bar­schaft fest­ge­nom­men wor­den. Und welch ein Zufall: Aus­ge­rech­net einen Zet­tel mit den per­sön­li­chen Daten der ange­ru­fe­nen Per­so­nen sol­len die Kri­mi­nel­len bei sich gehabt haben.

Geld statt Sicher­heit

Was zunächst wie eine gut gemein­te War­nung der Poli­zei klin­gen soll­te, ent­pupp­te sich rasch als plum­per Betrugs­ver­such. Denn plötz­lich inter­es­sier­ten sich die ver­meint­li­chen Ord­nungs­hü­ter auf­fal­lend genau für Bar­geld, Schmuck und ande­re Wert­ge­gen­stän­de in den eige­nen vier Wän­den.

Die Rech­nung ging aller­dings nicht auf. Sämt­li­che bis­lang bekann­ten Ange­ru­fe­nen durch­schau­ten den Schwin­del, lie­ßen sich nicht auf die Geschich­te ein und erstat­te­ten Anzei­ge bei der ech­ten Poli­zei.

Betrü­ger gin­gen leer aus

Für die unbe­kann­ten Täter blieb es damit bei erfolg­lo­sen Tele­fo­na­ten. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Die Geschich­te zeigt ein­mal mehr: Nicht jeder, der sich am Tele­fon als Poli­zist aus­gibt, trägt tat­säch­lich eine Uni­form. Und wenn sich angeb­li­che Ermitt­ler plötz­lich mehr für den Schmuck im Schlaf­zim­mer als für die Ein­bre­cher inter­es­sie­ren, ist gesun­des Miss­trau­en mehr als ange­bracht.

Die wich­tigs­te Regel: Ech­te Poli­zis­ten erkun­di­gen sich am Tele­fon nicht nach Bar­geld­be­stän­den oder Wert­ge­gen­stän­den. Im Zwei­fels­fall auf­le­gen und selbst die Poli­zei unter 133 ver­stän­di­gen.

18.10.2026 09:00
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Fal­sche Poli­zis­ten auf Beu­te­zugSchon wieder versuchten falsche Polizisten in Kärnten ihr Glück. Doch im Raum Friesach ließen sich die Angerufenen nicht hinters Licht führen.

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