MILLIONENINVESTITION
Kelag investiert 13 Millionen Euro in Biomasseanlage
Mit einer neuen Biomasse-Dampfkesselanlage in Pinkafeld setzt die Kelag Energie & Wärme einen wichtigen Schritt in Richtung erneuerbarer Energie. Jährlich sollen dadurch rund 5.200 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Mit einer Investition von 13 Millionen Euro setzt Kelag Energie & Wärme in Pinkafeld auf eine nachhaltige Versorgung mit Prozessdampf und Fernwärme.© Foto: Kelag
Mit dem Spatenstich für eine neue Biomasse-Dampfkesselanlage startet die Kelag Energie & Wärme ein 13 Millionen Euro schweres Energieprojekt im burgenländischen Pinkafeld. Die Anlage soll künftig den Dämmstoffhersteller Austrotherm mit Prozessdampf versorgen und gleichzeitig die regionale Fernwärmeversorgung nachhaltiger gestalten.
Fossile Energie ersetzen
Herzstück des Projekts ist eine Biomasseanlage mit rund sechs Megawatt Leistung. Moderne Wärmerückgewinnung, eine Hochtemperatur-Wärmepumpe und Speichertechnologie sollen die Energieeffizienz zusätzlich steigern.
„Mit der neuen Biomasse-Dampfkesselanlage schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Prozessdampfversorgung und treiben zugleich die Dekarbonisierung der Fernwärme voran“, erklärt Andrea Domberger, Geschäftsführerin der Kelag Energie & Wärme.
5.200 Tonnen CO₂ weniger
Durch das Projekt sollen jährlich rund 5.200 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das bestehende, rund 15 Kilometer lange Fernwärmenetz bietet zudem Potenzial für weitere Anschlüsse.
„Das Projekt zeigt, wie Energieversorger, Industriebetriebe und kommunale Wärmeversorgung gemeinsam neue Wege gehen können“, betont Kelag-Vorstand Reinhard Draxler.

