Spatenstich

Wohn­ver­bund für Men­schen mit Beein­träch­ti­gung ent­steht in Grif­fen

Der Bedarf an modernen Wohnlösungen für Menschen mit Behinderung steigt. 32 Projekte sind in Kärnten bis 2023 geplant, für einen Wohnverbund in Griffen erfolgte heute der Spatenstich.

Wohnverbund Griffen Beate Prettner (2. v. r.), Gaby Schaunig (3. v. r.), Bürgermeister Josef Müller (2. v. l.) mit Andreas Jesse (autArK-GF, links) und Vertretern des Wohnbauträgers beim Spatenstich des Wohnverbunds in Griffen

© Büro LH-Stv. Prettner

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Das Land Kärn­ten hat einen Aus­bau-Plan für Wohn­plät­ze für Men­schen mit Beein­träch­ti­gung. Bis 2023 ste­hen 32 Pro­jek­te mit etwa 265 Wohn­plät­zen auf der Agen­da – in allen Bezir­ken. Heu­te erfolg­te der Spa­ten­stich für einen Wohn­ver­bund in Grif­fen.

Plä­ne in Grif­fen

Das Pro­jekt in Grif­fen umfasst 16 Wohn­plät­ze, acht Plät­ze in Voll­be­treu­ung (inklu­si­ve Nacht­dienst) und sechs teil­be­treu­te Plät­ze sowie zwei “Trai­nings­woh­nun­gen”. In den “Trai­nings­woh­nun­gen” geht es um die letz­ten Schrit­te in Rich­tung selb­stän­di­ges Woh­nen.

Die gemein­nüt­zi­ge Bau­ver­ei­ni­gung Drau Wohn­bau rea­li­siert das Vor­ha­ben mit Mit­teln der Kärnt­ner Wohn­bau­för­de­rung. Drei Mil­lio­nen Euro wer­den inves­tiert. Wohn­bau-Refe­ren­tin Gaby Schau­nig: “Gemein­nüt­zi­ge Wohn­bau­pro­jek­te, die ein Zusam­men­le­ben von Men­schen mit und ohne Betreu­ungs­be­darf Tür an Tür ermög­li­chen, haben für uns einen ganz beson­de­ren Stel­len­wert. Denn genau dafür steht die Wohn­bau­för­de­rung: für die Schaf­fung von leist­ba­rem, hoch­wer­ti­gen und bedarfs­ori­en­tier­ten Wohn­raum für Men­schen mit ver­schie­dens­ten Bedürf­nis­sen.”

Eröff­nung spä­tes­tens 2023

Im Wohn­ver­bund Grif­fen wer­den 15 Mit­ar­bei­ter von aut­ArK (Trä­ger-Orga­ni­sa­ti­on) beschäf­tigt sein. “Die lau­fen­de Tag­satz-Finan­zie­rung erfolgt über das Sozi­al­re­fe­rat – wir spre­chen von rund 200 Euro pro Kli­ent und Tag”, infor­miert Sozi­al-Refe­ren­tin Bea­te Prett­ner. Anfang 2023 soll der Wohn­ver­bund eröff­net wer­den, viel­leicht sogar schon im Herbst 2022, wenn der Bau zügi­ger ver­läuft.

Stei­gen­der Bedarf

Prett­ner spricht von einem gro­ßen Bedarf an sol­chen Wohn­lö­sun­gen. Denn die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung trifft auch das Behin­der­ten­we­sen und vie­le Eltern, die daheim ihre beein­träch­tig­ten Ange­hö­ri­gen betreu­en, kom­men nun selbst in ein gewis­ses Alter, in dem sich die Betreu­ung nicht mehr so ein­fach bewerk­stel­li­gen lässt. Außer­dem gibt es immer mehr jun­ge Men­schen mit Mehr­fach-Dia­gno­sen. Prett­ner: “Dabei han­delt es sich um jun­ge Men­schen mit einer geis­ti­gen Behin­de­rung, die auf­grund einer zusätz­li­chen psych­ia­tri­schen Erkran­kung oder extre­men Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten in ihrem der­zei­ti­gen Lebens­um­feld nicht adäquat betreut wer­den kön­nen.”

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Wohnverbund Griffen
Spa­ten­stich für den neu­en Wohn­ver­bund in Grif­fen.
© Büro LH-Stv. Prett­ner
15.04.2021 14:31 - Update am: 15.04.2021 14:33
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Wohnverbund Griffen Beate Prettner (2. v. r.), Gaby Schaunig (3. v. r.), Bürgermeister Josef Müller (2. v. l.) mit Andreas Jesse (autArK-GF, links) und Vertretern des Wohnbauträgers beim Spatenstich des Wohnverbunds in Griffen

© Büro LH-Stv. Prettner