Eisstock
Der EV Rottendorf eroberte heute den fünften Europacup!
Der EV Rottendorf/Seiwald feierte im bayrischen Peiting seinen bereits fünften Europacup-Titel und ist nun der erfolgreichste Verein Europas. Kapitän „Gogo“ Stranig schildert im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ die Augenblicke nach dem Triumph.
© EV Rottendorf/Seiwald
Der EV Rottendorf/Seiwald aus Feldkirchen holte heute den Sieg im Europacup. „Der Titel ist uns sehr wichtig, weil der EV Rottendorf/Seiwald jetzt der erfolgreichste Eisstockverein Europas ist. Wir haben damit den EC Grub aus Deutschland überholt“, erzählt Teamkapitän „Gogo“ Stranig. „KLiCK Kärnten“ erreichte ihn übermittelt nach dem Triumph telefonisch. Es war für Markus Wallner, Andreas Spendier sowie „Gogo“, Horst und Siegfried Stranig ein ereignisreicher und schlussendlich erfolgreicher Tag. Den letzten Europacup-Sieg hatten die Rottendorfer übrigens vor zwölf Jahren gefeiert.
Deutsche Top-Teams
Die Auslosung am heutigen Sonntag wollte es, dass Rottendorf dreimal gegen deutsche Top-Teams antreten musste. Bereits im Achtelfinale kam es zum Klassiker zwischen EC Grub und Rottendorf, jene Teams mit den meisten Europacup-Titeln. Grub schwächelte an diesem Tag und Rottendorf siegte überlegen. Danach kam es im Viertelfinale zum österreichischen Duell mit dem ESV Voitsberg, wobei sich das Spiel erst drei Kehren vor Schluss zugunsten der Kärntner drehte. Im Halbfinale lauerte mit dem EC Sassbach das nächste deutsche Kaliber, wobei erst der letzte Versuch den Finaleinzug brachte. Im Finale gegen Lokalrivalen TSV Peiting lag Rottendorf immer in Führung und konnte zwei Kehren vor Schluss den Sack zum Titel zumachen.
Nur der Seniorentitel fehlt
Damit ist der EV Rottendorf/Seiwald mit seinen fünf Europacup-Titeln der erfolgreichste Eisstockverein Europas. „Gogo“ Stranig selbst holte in seiner Karriere sämtliche Titel im Eisstocksport. Was fehlt, ist der österreichische Seniorenmeistertitel. „Und den holen wir auch noch“, schmunzelt Stranig. Das erste Telefonat nach dem Sieg führten die Stranig-Buben mit ihrer Mutter, die von Anfang an im Verein mitwirkt. „Meine Mutter hat am Telefon Freudentränen geweint“, verrät Stranig.
