Thomas Schäfauer

Ein Kin­der- und Gesund­heits­zen­trum für See­bo­den

Die Bürger von Seeboden wählten Thomas Schäfauer (SPÖ) am 14. März 2021 zu ihrem neuen Bürgermeister. Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ verrät er, welche Pläne er für ein erworbenes Grundstück im Ortszentrum hat.

Ein Kin­der- und Gesund­heits­zen­trum für See­bo­den Thomas Schäfauer, Bürgermeister der Marktgemeinde Seeboden

© Schäfauer

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Tho­mas Schäfau­er ist der ers­te SPÖ-Bür­ger­meis­ter der Markt­ge­mein­de See­bo­den am Mill­stät­ter See. Er setz­te sich in der Stich­wahl am 14. März 2021 mit 52,3 Pro­zent der Stim­men gegen Amts­in­ha­ber Wolf­gang Kli­nar (ÖVP), der auf 47,7 Pro­zent kam, durch. „Wer die Ent­wick­lung einer Gemein­de mit­ge­stal­ten möch­te, muss sich auch dem­entspre­chend enga­gie­ren“, sagt Schäfau­er im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Das tat er seit dem Jahr 2003 als Ersatz-Gemein­de­rat, seit 2009 als Gemein­de­rat und Gemein­de­vor­stand und tut es nun als Bür­ger­meis­ter.

Kon­struk­ti­ves Spiel der frei­en Kräf­te

In der Gemein­de­stu­be soll unter ihm Par­tei­po­li­tik wie auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne kei­nen Platz haben. „Ich pfle­ge einen kon­struk­ti­ven Stil und möch­te immer alle Frak­tio­nen mit­ein­be­zie­hen“, betont Schäfau­er. Ein Indiz dafür, dass dies gelingt: „Wir konn­ten die Ver­hand­lun­gen über die Auf­tei­lung der Refe­ra­te in nur vier Stun­den abschlie­ßen.“ Im Gemein­de­rat sieht die Stär­ke der Frak­tio­nen nach Man­da­ten wie folgt aus: ÖVP zehn Man­da­te, SPÖ sie­ben Man­da­te, FPÖ sechs Man­da­te und Neos vier Man­da­te.

„Im Gemein­de­rat gibt es das Spiel der frei­en Kräf­te. Das bedeu­tet aber auch, dass alle Frak­tio­nen im Vor­feld ein­ge­bun­den sind“, ver­si­chert Schäfau­er.

Zen­trum für Kin­der, Ärz­te und The­ra­peu­ten

Zwei von vie­len aktu­el­len kom­mu­nal­po­li­ti­schen The­men betref­fen ein Grund­stück im Zen­trum und den Rast­platz der „Asfi­nag“. „Die Gemein­de hat ein Grund­stück im Zen­trum See­bo­dens ange­kauft“, ver­rät Schäfau­er. Der Bür­ger­meis­ter ver­folgt Plä­ne, hier ein Zen­trum für The­ra­peu­ten und Ärz­te sowie Raum für die Kin­der­ta­ges­stät­te, in der ein- bis drei­jäh­ri­ge Kin­der betreut wer­den, zu schaf­fen und auch einen fixen Spiel­platz zu errich­ten.

Kampf gegen Aus­bau des LKW-Rast­plat­zes

Ein seit Jah­ren heiß dis­ku­tier­tes The­ma ist die von der „Asfi­nag“ beab­sich­tig­te Ver­grö­ße­rung des LKW-Rast­plat­zes ober­halb von See­bo­den. Gegen die­ses Vor­ha­ben geht eine Bür­ger­initia­ti­ve vor, die Lärm und Schad­stoff­be­las­tung fürch­tet. Bür­ger­meis­ter Schäfau­er stellt ein­mal mehr klar: „Ich ste­he hier voll und ganz hin­ter der Bür­ger­initia­ti­ve und bin dage­gen, dass in Zei­ten von Umwelt- und Kli­ma­schutz auch noch zusätz­lich 30.000 Qua­drat­me­ter an Boden­flä­che ver­sie­gelt wer­den sol­len.“ Aktu­ell steht in die­ser Ange­le­gen­heit ein Bescheid der Bezirks­haupt­mann­schaft aus.

 

Zur Per­son

Tho­mas Schäfau­er (57) ist ver­hei­ra­tet, Vater eines Sohns (30) und hat zwei Enkel­kin­der. Der Unter­neh­mer ist Inha­ber eines Maler­be­triebs, der bereits seit dem Jahr 1956 als Fami­li­en­un­ter­neh­men geführt wird. Nach­dem Schäfau­er nun Bür­ger­meis­ter ist, lei­tet die Geschi­cke des Betriebs sein Sohn Kevin. Die gänz­li­che Über­ga­be erfolgt im Lau­fe des nächs­ten Jah­res. Den ehe­ma­li­gen Sport­ler (Welt­meis­ter im Ski­bob) zieht es in sei­ner Frei­zeit in die Ber­ge. „Beim Wan­dern gibt es in unse­rer Regi­on so vie­le schö­ne Ber­ge zu erkun­den“, erzählt Schäfau­er.

29.11.2021 19:20
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Ein Kin­der- und Gesund­heits­zen­trum für See­bo­den Thomas Schäfauer, Bürgermeister der Marktgemeinde Seeboden

© Schäfauer