Schulprojekt
BG Tanzenberg reiste heute virtuell nach Brüssel
Schüler des Bundesgymnasiums Tanzenberg waren heute mit Landeshauptmann Peter Kaiser virtuell in der „EU-Hauptstadt“ zu Besuch.
© Büro LH Kaiser/Ivan Filipovic
Heute begaben sich Schüler des Bundesgymnasiums Tanzenberg auf eine virtuelle Reise nach Brüssel. Ermöglicht und umgesetzt wird dieses Angebot durch eine Kooperation des EU-Verbindungsbüros des Landes Kärnten, das normalerweise Schülergruppen in Brüssel empfängt und ihnen die Europäische Union und ihre Institutionen näherbringt, mit der Vertretung Österreichs in Brüssel und der Bildungsdirektion Kärnten. Wegen der Corona-Krise erfolgen diese Besuche in der „EU-Hauptstadt“ nun virtuell.
Erste virtuelle Reise
Nach den Eingangsstatements von Botschafter Nikolaus Marschik, ständiger Vertreter Österreichs bei der EU, Bildungsdirektorin Isabella Penz und Martina Rattinger, Leiterin des Kärntner EU-Verbindungsbüros in Brüssel, begrüßte Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser alle Schüler zur ersten virtuellen Brüssel-Reise und dankte gleichzeitig allen Verantwortlichen und Kooperationspartnern für die Initiative. „Ich wünsche euch allen einen spannenden Vormittag. Ihr werdet viele Informationen zur Arbeitsweise der EU bekommen, aber auch erfahren, was die EU in wichtigen Themenbereichen wie Klimawandel und Digitalisierung unternimmt“, sagte Kaiser
Politische Arbeit in Brüssel
Der Landeshauptmann gab den Schülern auch einen Einblick in seine politische Arbeit, die in Brüssel vor allem im Ausschuss der Regionen stattfindet. Die zentrale Aufgabe des Ausschusses ist es, Stellungnahmen zu EU-weiten Gesetzesvorschlägen zu erarbeiten. Besonders wichtig sind dabei, so Kaiser, Bereiche, die einen regionalen Bezug aufweisen, etwa Bildung, Energie und Verkehr, Sozialthemen oder die Regionalpolitik. „In Brüssel kann Kärnten im Ausschuss der Regionen seine Anschauungen, seine Meinungen und seine politischen Konzepte präsentieren und dafür werben. Denn immer, wenn es einen regionalen Bezug gibt, muss dem Ausschuss der Regionen die Möglichkeit gegeben werden, eine Stellungnahme abzugeben“, erklärte Kaiser.
Weiteres Programm
Weiters lernten die Schüler durch Martina Rattinger das EU-Verbindungsbüro näher kennen, erfuhren von Bernd Bievert (Referatsleiter Generaldirektion Forschung und Innovation) Details zum Europäischen Grünen Deal und wurden von Axel Heyer vom deutschsprachigen Besucherdienst über die Funktion und Arbeitsweise des Europäischen Parlaments informiert. Roland Meinecke von der ständigen Vertretung für Österreich in Brüssel referierte über Digitalisierung. Bei allen Beiträgen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, im Anschluss mit ihren Fragen noch tiefer in die Materie einzutauchen.

