Airport Klagenfurt
Flughafen: Land prüft nun Investitionsplan
Gestern übermittelte Flughafen-Mehrheitseigentümer „Lilihill“ der Kärntner Beteiligungsverwaltung (KBV) ein neues Konzept für die Entwicklung des Klagenfurter Flughafens.
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Wie der Landespressedienst mitteilt, übermittelte gestern der Mehrheitseigentümer des Flughafens Klagenfurt, die „Lilihill“-Gruppe von Investor Franz Orasch, der Kärntner Beteiligungsverwaltung (KBV) ein neues Konzept für die Entwicklung des Airports. Eine detaillierte Prüfung konnte in der Kürze weder durch die KBV noch durch das Beteiligungsreferat des Landes Kärnten erfolgen. „Grundsätzlich begrüße ich es, dass der Mehrheitseigentümer, wie verlangt, ein Konzept über seine Investitionspläne vorlegt, ich werde aber keine vorschnelle inhaltliche Bewertung abgeben. Ich lasse dieses Konzept nun genau prüfen“, kündigt Landesrat und Beteiligungsreferent Martin Gruber in einer ersten Reaktion an.
Flughafenbetrieb langfristig sichern
Das Ziel des Landes bleibt, so Gruber, unverändert: Der Flughafenbetrieb muss langfristig gesichert sein. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Konzept zu bewerten, besonders im Hinblick auf von „Lilihill“ geplante Grundstücksverkäufe. „Was der Flughafen dringend braucht, sind Flugverbindungen und Investitionen. Visionen gab es in den letzten drei Jahren genug. Es braucht nun Verbindlichkeit bei diesen Plänen. Die Hand des Landes zur gemeinsamen Entwicklung des Flughafens bleibt ausgestreckt“, stellt Gruber klar.
Wissenswert
Die Eigentümer: Die Lilihill Capital Group ist mit 74,9 Prozent Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens. Die weiteren Anteile halten das Land Kärnten mit der Kärntner Beteiligungsverwaltung (20,08 Prozent) und die Stadt Klagenfurt (5,02 Prozent).