Land Kärnten

Hohe För­de­run­gen für sau­be­res Hei­zen

Mit neuen Richtlinien sowie Zuschüssen von Land und Bund wird der Ausstieg aus Öl und Gas noch attraktiver. Personen mit niedrigem Einkommen erhalten einen Kostenersatz bis zu 26.050 Euro.

Hohe För­de­run­gen für sau­be­res Hei­zen Land und Bund fördern den Umstieg auf alternative Heizformen wie Wärmepumpenheizungen.

© Pixabay/globalenergysystems

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Neben höhe­ren Ein­kom­mens­gren­zen und höhe­ren Zuschüs­sen umfasst die Kärnt­ner Wohn­bau­för­de­rung 2022 auch das För­der­pa­ket „Raus aus fos­si­len Brenn­stof­fen“. Die­ses Pro­gramm zielt dar­auf ab, den Umstieg auf alter­na­ti­ve Heiz­for­men zu erleich­tern und in so vie­len Haus­hal­te wie mög­lich den CO2-Aus­stoß zu ver­rin­gern. „Der mas­si­ve Preis­an­stieg, der aktu­ell bei fos­si­len Heiz­stof­fen ver­zeich­net wird, zeigt, dass eine Inves­ti­ti­on in eine sau­be­re Heiz­an­la­ge nicht nur der Umwelt zugu­te­kommt, son­dern mit­tel­fris­tig auch dem Haus­halts­bud­get“, erklärt Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Wohn­bau­re­fe­ren­tin Gaby Schau­nig.

Zuschuss bis zu 13.500 Euro

Das bedeu­tet kon­kret: In Kom­bi­na­ti­on von Lan­des- und Bun­des­för­de­rung gibt es nun für den Tausch eines fos­si­len Hei­zungs­sys­tems gegen eine Wär­me­pum­pen­hei­zung, einen Fern­wär­me­an­schluss, einen Pellets‑, Stück­holz- oder Hack­gut­kes­sel bis zu 13.500 Euro Zuschuss. För­de­rungs­fä­hig sind die Kos­ten für das Mate­ri­al, die Mon­ta­ge und die Pla­nung. Die Demon­ta­ge- und Ent­sor­gungs­kos­ten für außer Betrieb genom­me­ne Kes­sel und Tank­an­la­gen gehö­ren eben­so dazu.

„Sau­ber hei­zen für alle“

„Uns ist durch­aus klar, dass selbst mit die­ser hohen För­de­rung ein Umstieg auf eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te und kli­ma­fit­te Hei­zungs­an­la­ge eine gro­ße finan­zi­el­le Her­aus­for­de­rung sein kann“, sagt Schau­nig. Gemein­sam mit dem Bund setzt das Land Kärn­ten daher auch das Pro­gramm „Sau­ber heizen für alle“ um. „Das bedeu­tet, dass Per­so­nen mit sehr nied­ri­gem Ein­kom­men bei einem Umstieg von fos­si­len auf alter­na­ti­ve Heiz­for­men einen Kos­ten­er­satz bis zur vol­len Höhe erhal­ten kön­nen“, schil­dert Schau­nig.

Beim Pro­gramm „Sau­ber hei­zen für alle“ wird die jewei­li­ge tech­no­lo­gie­spe­zi­fi­sche Kos­ten­ober­gren­ze des Heiz­sys­tems her­an­ge­zo­gen, auf das umge­stie­gen wird. So wird etwa der Tausch eines fos­si­len Hei­zungs­sys­tems gegen eine Pel­letshei­zung mit bis zu 25.100 Euro geför­dert, der Anschluss an Fern­wär­me mit bis zu 19.750 Euro oder die Instal­la­ti­on einer Sole-Was­ser-Wär­me­pum­pe mit bis zu 26.050 Euro.

Bei­spiel für Kom­plett-För­de­rung

Diese Kom­plett-För­de­rung kön­nen Per­so­nen mit nied­ri­gem Ein­kom­men in Pri­vat­haus­hal­ten in Anspruch neh­men. Das sind bei einem Ein-Per­so­nen-Haus­halt bis zu 1.454 Euro net­to pro Monat (bei wei­te­ren Per­so­nen im Haus­halt gibt es ent­spre­chen­de Erhö­hungs­be­trä­ge). Wenn das Monats­ein­kom­men etwas dar­über liegt, aber 1.694 Euro nicht über­schrei­tet, wer­den 75 Pro­zent der Kos­ten ersetzt.

10.12.2021 17:04
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Hohe För­de­run­gen für sau­be­res Hei­zen Land und Bund fördern den Umstieg auf alternative Heizformen wie Wärmepumpenheizungen.

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