„Spezi Hans“
Ein Lavanttaler ist der Prater-König
Seit über fünf Jahrzehnten ist Johann Stromberger aus dem Lavanttal, besser bekannt als „Spezi Hans“, auf den Showbühnen unterwegs. Der Sänger und Musiker im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Udo Jürgens sang einst: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …“. Ein Liedtext, der auf den Lavanttaler Sänger und Musiker Johann „Spezi Hans“ Stromberger zutrifft. Wäre da nicht die Pandemie, die momentan die Musik-Branche bremst. „Wir leben derzeit alle in einer sehr schwierigen Zeit. Als Musiker fehlen uns im Moment die Auftritte. Trotzdem bin ich sehr glücklich, dass ich gesund bin“, betont Stromberger.
Stationen im Prater
Vor über 20 Jahren wagte er den Sprung nach Wien in die Prater-Szene. Als „Spezi Hans“ begann er beim „Eisernen Mann“ aufzutreten. Später folgten Auftritte in der „Praterschwemme“ und zuletzt im „Weißen Rössl“. „Mittlerweile habe ich eine große Fangemeinde, die ständig zu meinen Auftritten kommt“, erzählt der Alleinunterhalter. Gelegentlich kann es auch vorkommen, dass ihn seine Ehefrau Elfi auf der Bühne unterstützt.

„Pratergeschichten“ auf ATV
Vor acht Jahren wurde auch der Fernsehsender ATV auf ihn aufmerksam und holte den „Spezi Hans“ für die Serie „Pratergeschichten“ vor die Kamera. „Das waren sehr schöne Erfahrungen, die ich nicht missen möchte“, verrät der Lavanttaler. Er darf auch auf Auftritte im In- und Ausland, im Fernsehen und auf CD-Produktionen zurückblicken.
Die Pläne
Derzeit befindet sich der „Spezi Hans“ im Tonstudio seines Freunds Johann Zwetti, der für ihn Musiktitel einspielt, textet und arrangiert. „Jetzt muss ich warten, bis es auf den Bühnen wieder losgeht. Im Winter spiele ich bei einigen Hüttenabenden und im Frühjahr dann wieder im ‚Weißen Rössl‘ im Prater“, kündigt Stromberger an.