Albeck
Das Schlosstheater wird winterfest
Seit 13 Jahren gibt es das Albecker Schlosstheater. Hier finden das ganze Jahr glanzvolle Theaterproduktionen statt. Fast, denn im Winter wird pausiert. Das soll sich nun ändern. Intendantin Dagmar Sickl im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Das Albecker Schlosstheater in Sirnitz ist schon lange mehr als ein Geheimtipp. In den 13 Jahren seit der Eröffnung standen über 20 Produktionen auf dem Programm. „Wir haben damals klein angefangen, um meinen Lebenstraum vom eigenen Theater zu erfüllen“, erzählt Dagmar Sickl im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Schon als Mädchen träumte Sickl davon, einmal auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu stehen. „Ich habe vier Jahre am Konservatorium bei Michael Weger eine Schauspielausbildung absolviert“, berichtet Sickl. Als gelernte Heilmasseurin schuf sie sich ein zweites Standbein. „Mein großes Vorbild ist die amerikanische Schauspielerin Meryl Streep. Ihre unglaubliche Bandbreite fasziniert mich“, verrät Sickl.
Die Perle des Gurktals
Der Pioniergeist wurde ihr von Mutter Elisabeth Sickl, die das Schloss Albeck zu dem machte, was es heute ist, in die Wiege gelegt. Das Schloss wird als ein Treffpunkt für kulturinteressierte Menschen auch „die Perle des Gurktals“ genannt. Zuletzt wurden im Schlosstheater im Jahr drei Theaterstücke gespielt. Das soll sich ändern. „Wir bauen im Moment das Theater um. Wir integrieren eine kleine Garçonnière in das Theater und machen das Haus winterfest. Dazu gehört natürlich eine Heizung“, schildert Sickl. Dann können auch im Winter Theaterproduktionen inszeniert werden. „Ich denke dabei an Weihnachtsmärchen und andere Winterproduktionen“, sagt die Theaterfrau.
Neue Produktionen
Der Spielplan für das Frühjahr, den Sommer und den Herbst steht bereits fest. Am 23. April 2022 feiert das Stück „Theater & andere Katastrophen“ von Ronald Pries unter der Regie von Charles Elkins Premiere. Neben Sickl stehen Radu Vulpe und Pries selbst auf der Bühne. Ab 2. Juli 2022 folgt die Komödie „Ingeborg“ von Curt Goetz, besetzt mit Christian Buse, Christa Pillmann, Ronald Pries und Sickl. Regie führt Pries. Im Herbst wird ab 1. Oktober 2022 dann die Komödie „Zimmerschlacht“ von Martin Walser gespielt – mit Radu Vulpe und Dagmar Sickl unter der Regie von Ronald Pries. Die Komödie handelt von einer Beziehungsgeschichte. Das Stück wurde 1967 unter der Regie von Fritz Kortner in den Kammerspielen in München uraufgeführt.
- Dagmar Sickl bei Studieren des Textes.
- Dagmar Sickl und Radu Vulpe bei den Proben zu „Theater & andere Katastrophen“.
- Dagmar Sickl ist Schauspielerin und Intendantin des Albecker Schlosstheaters.
