Reid’nwirt

Ein Wirt mit vie­len Fähig­kei­ten

„Reid’nwirt“ Karl Liebetegger ist nicht nur ein hervorragender Gastgeber, sondern auch Diplom-Sommelier und Barista. Was einen guten Wein und einen guten Kaffee ausmacht, erzählt er im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Ein Wirt mit vie­len Fähig­kei­ten Karl Liebetegger mit Gattin Irmgard an seinem Arbeitsplatz

© kope

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Der gebür­ti­ge Drau­ta­ler Karl Lie­bet­eg­ger ist ein Wirt mit Leib und See­le. Wäh­rend sich Gat­tin Irm­gard um die aus­ge­zeich­ne­te Küche des Land­gast­hofs „Reid’nwirt“ in Ret­s­chitz bei St. Urban küm­mert, ist Lie­bet­eg­ger für alles ande­re zustän­dig. Er ist nicht nur Diplom-Som­me­lier und Baris­ta, son­dern auch ein aus­ge­zeich­ne­ter Hand­wer­ker, Hun­de­freund und See­len­trös­ter. „Im Jahr 2008 habe ich zuerst die Prü­fung zum Som­me­lier und dann zum Diplom-Som­me­lier abge­legt. Danach hat mich die Wein­aka­de­mie in Rust gereizt, die ich dann absol­viert habe“, berich­tet Lie­bet­eg­ger im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Gute Tröp­ferl

Er bezeich­net sich als ruhe­lo­sen Men­schen, der stets „irgend­et­was machen muss“. „Neben ver­schie­de­nen Kur­sen haben mich auch Spra­chen inter­es­siert“, erzählt der Wirt. Auf sei­ne Lieb­lings­wei­ne ange­spro­chen, meint der Diplom-Som­me­lier: „Ich lie­be öster­rei­chi­sche Wei­ne, beson­ders den Grü­nen Velt­li­ner. Die öster­rei­chi­schen Wei­ne sind beim Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis unschlag­bar. Wir brau­chen uns welt­weit nicht zu ver­ste­cken. Auch die Kärnt­ner Wei­ne wer­den immer bes­ser, es sind schon eini­ge gute Tröp­ferl dabei.“

Wunsch der Gäs­te

Bei den Gäs­ten kom­men die Spit­zen­wei­ne sehr gut an. „Unser Ruf als Wein­lo­kal eilt uns vor­aus. Immer wenn ich den Gäs­ten die gut sor­tier­te Wein­kar­te geben will, mei­nen vie­le: Karl, gibt uns ein­fach den zum Essen pas­sen­den Wein. Die Gäs­te zah­len auch ger­ne den ange­mes­se­nen Preis“, sagt der Diplom-Som­me­lier.

Für einen guten Kaf­fee sind die vier ‚M‘ wich­tig: Müh­le, Mischung, Maschi­ne und Mensch.

Karl Lie­bet­eg­ger

Wirt

Die Lie­be zum Kaf­fee

Als Som­me­lier hat­te der ewig jun­ge Gast­wirt lan­ge nicht genug. „Mich ärgert es, wenn ich einen schlech­ten Kaf­fee bekom­me. Des­halb habe ich mich auch zum Baris­ta aus­bil­den las­sen“, schil­dert Lie­bet­eg­ger. Ein Baris­ta küm­mert sich nicht nur um die rich­ti­ge Zube­rei­tung ver­schie­de­ner Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten. Er wirft auch ein Auge auf die per­fek­te Rös­tung der Kaf­fee­boh­nen, kennt die tech­ni­schen Fines­sen der Espres­so-Maschi­ne und prä­sen­tiert sei­ne Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten anspre­chend. Baris­ta kommt aus dem Italie­ni­schen und heißt Bar­kee­per.

Die vier „M“

„Für einen guten Kaf­fee sind die vier ‚M‘ wich­tig: Müh­le, Mischung, Maschi­ne und Mensch. Die Ein­stel­lung der Müh­le muss ich selbst machen, denn schon eine leich­te Schwan­kung der Luft­feuch­tig­keit kann den Geschmack ver­än­dern. Auch die Rös­tung des Kaf­fees kann sich ver­än­dern, des­halb muss man auch hier gele­gent­lich nach­jus­tie­ren“, erklärt Lie­bet­eg­ger. Beim „Reid’nwirt“ kom­men in die Kaf­fee­ma­schi­ne haupt­säch­lich Ara­bica-Boh­nen. Am meis­ten freut es Lie­bet­eg­ger, wenn ita­lie­ni­sche Gäs­te sei­nen Kaf­fee loben.

Der Hun­de­freund

In den Land­gast­hof keh­ren zahl­rei­che Gäs­te aus dem gesam­ten Umland ein. „Bei uns sind alle Gäs­te will­kom­men, auch Hun­de. Für die Vier­bei­ner gibt es ein kla­res Was­ser und ein Lecker­li. Natür­lich nur, wenn die Hun­de­be­sit­zer es auch erlau­ben“, so Lie­bet­eg­ger.

06.02.2022 06:25
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Ein Wirt mit vie­len Fähig­kei­ten Karl Liebetegger mit Gattin Irmgard an seinem Arbeitsplatz

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