Hochwasserschutz

Bau­ar­bei­ten in Lava­münd schrei­ten zügig vor­an

Über 20 Millionen Euro fließen in den Hochwasserschutz in Lavamünd. Landesrat Daniel Fellner überzeugte sich vom Fortschritt der Arbeiten.

Bau­ar­bei­ten in Lava­münd schrei­ten zügig vor­an Bei der Besichtigung der Baustelle: Landesrat Daniel Fellner, Bürgermeister Wolfgang Gallant (vorne von links) und Landtagsabgeordneter Armin Geissler (ganz rechts)

© Büro LR Fellner/Novak

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Lava­münd wur­de in der Ver­gan­gen­heit wie­der­holt von dra­ma­ti­schen Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen heim­ge­sucht. „Der Gefah­ren­zo­nen­plan zeigt eine erheb­li­che Gefähr­dung für 264 Men­schen und 76 Gebäu­de. Um die Anwoh­ner und die Infra­struk­tur künf­tig vor Hoch­was­ser zu schüt­zen, wird in Lava­münd an einem der größ­ten Hoch­was­ser­schutz-Pro­jek­te in Öster­reich gear­bei­tet“, berich­tet Lan­des­rat Dani­el Fell­ner, Was­ser­wirt­schafts­re­fe­rent des Lan­des Kärn­ten. Genau 20,73 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in die Bau­maß­nah­men, die im Okto­ber 2018 began­nen.

Die Maß­nah­men im Über­blick

Kon­kret wer­den Hoch­was­ser­schutz­mau­ern auf einer Län­ge von etwa 1.500 Metern mit orts­bild­ver­träg­li­cher Gestal­tung errich­tet, wobei abschnitts­wei­se Glas­ele­men­te, Abgän­ge zum Fluss und höher lie­gen­de Geh- und Rad­we­ge den frei­en Blick auf Lavant und Drau ermög­li­chen. Es erfolgt auch die Neu­errich­tung der bei­den Lavant­brü­cken (B 80 sowie Geh- und Rad­weg­brü­cke).

Bür­ger­meis­ter dankt Lan­des­rat

„Der Hoch­was­ser­schutz ist für unse­re Bevöl­ke­rung enorm wich­tig. Er bedeu­tet neben der Sicher­heit auch eine posi­ti­ve opti­sche Ver­än­de­rung ent­lang der Flüs­se. Wir bedan­ken uns bei Lan­des­rat Fell­ner für sei­ne Hil­fe­stel­lung in die­ser Ange­le­gen­heit, ins­be­son­de­re für die zusätz­li­che finan­zi­el­le Unter­stüt­zung auf­grund der uner­war­te­ten Mehr­kos­ten“, betont Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Gal­lant.

Lebens­qua­li­tät und Wert­schöp­fung

Lan­des­rat Fell­ner skiz­ziert den zeit­li­chen Fahr­plan für die nächs­ten Mona­te: „Heu­er wer­den die Hoch­was­ser­schutz-Maß­nah­men im Bereich der Pro­jekter­wei­te­rung aus dem Jahr 2021 fer­tig­ge­stellt. Die Beton­ar­bei­ten zur Bun­des­stra­ßen­brü­cke über die Lavant sind fer­tig­ge­stellt und die Stra­ßen­sper­re soll im April auf­ge­ho­ben wer­den. Mit der Errich­tung der Fuß- und Rad­weg­brü­cke wird der­zeit begon­nen und die Arbei­ten sol­len eben­falls heu­er abge­schlos­sen wer­den.“ Fell­ner betont, dass die­se Maß­nah­men die Lebens­qua­li­tät der Lava­mün­der ekla­tant ver­bes­sern und gleich­zei­tig Wert­schöp­fung in die Regi­on brin­gen.

End­gül­ti­ge Fer­tig­stel­lung Mit­te 2024

Der Fer­tig­stel­lungs­ter­min für das Gesamt­pro­jekt war ursprüng­lich im Dezem­ber 2023 vor­ge­se­hen. Im Vor­jahr gab es jedoch eine Pro­jekter­wei­te­rung im Bereich der Lavant, die nicht vor­ge­se­hen war. Dadurch kommt es zu einer gering­fü­gi­gen Erwei­te­rung der Fer­tig­stel­lung bis Mit­te 2024 sowie zu einer Erhö­hung der Gesamt­in­ves­ti­on um gut drei Mil­lio­nen Euro auf 20,73 Mil­lio­nen Euro. Bei der Finan­zie­rung unter­stützt erneut das Gemein­de­re­fe­rat des Lan­des die Gemein­de.

11.02.2022 16:50 - Update am: 11.02.2022 17:03
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Bau­ar­bei­ten in Lava­münd schrei­ten zügig vor­an Bei der Besichtigung der Baustelle: Landesrat Daniel Fellner, Bürgermeister Wolfgang Gallant (vorne von links) und Landtagsabgeordneter Armin Geissler (ganz rechts)

© Büro LR Fellner/Novak