Reinhard Fritzl

„Nia gnua“-Star denkt ans Auf­hö­ren

Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“: Reinhard Fritzl, „Aufwecker“ des Faschings in St. Andrä im Lavanttal, möchte nach 32 Jahren „Nia gnua“ und 27 Jahren „Narrisch guat“ die Faschingsbühne verlassen.

„Nia gnua“-Star denkt ans Auf­hö­ren Reinhard Fritzl auf der „Narrisch guat“-Bühne

© ORF/Robert Schumann

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Über drei Jahr­zehn­te war Rein­hard Fritzl (67) als „Auf­we­cker“ stets die ers­te Num­mer im Pro­gramm der „Nia gnua“-Faschingssitzungen in St. Andrä im Lavant­tal. Hin­zu kam immer eine wei­te­re Num­mer. Nun denkt der Faschings­star ans Auf­hö­ren. „Die Zwangs­pau­se wäh­rend des Lock­downs hat auch mir zu schaf­fen gemacht. Zuletzt hat­te ich auch gesund­heit­li­che Pro­ble­me. Viel­leicht hän­ge ich noch Jahr an, um mich beim Publi­kum anstän­dig ver­ab­schie­den zu kön­nen. Danach ist mit dem ‚Auf­we­cker‘ aber end­gül­tig Schluss“, ver­rät Fritzl im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Ein Früh­auf­ste­her

Auf die Fra­ge, wann ein „Auf­we­cker“ auf­steht, sagt Fritzl: „Als ich noch gear­bei­tet habe um sechs Uhr, jetzt in der Pen­si­on um 7.30 Uhr.“ Im Berufs­le­ben war er Pro­ku­rist der Raiff­ei­sen­bank St. Andrä. Pri­vat lebt Fritzl seit 22 Jah­ren mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin Sil­via zusam­men. Sehr viel Zeit ver­bringt der „Auf­we­cker“ mit den zwei Enkel­kin­dern, die ihm sei­ne Toch­ter Karin „bescher­te“.

Fasching gehört in die Faschings­zeit

„Der Fasching ist sehr wich­tig. Ich fin­de, er gehört nur in die Faschings­zeit. Aller­dings habe ich Ver­ständ­nis dafür, dass nach den Coro­na-Pau­sen eini­ge Gil­den im Som­mer ihre Vor­stel­lun­gen geben wer­den. In St. Andrä habe ich noch nichts von einer Pro­duk­ti­on im Som­mer gehört“, erzählt Fritzl. In der „Nia gnua“-Run­de wur­de mitt­ler­wei­le ein Gene­ra­ti­ons­wech­sel voll­zo­gen, zum neu­en Obmann Andre­as Hobel gewählt. „Von der alten ‚Gar­de‘ ist neben mir noch Hei­di Orie­sch­nig dabei“, berich­tet Fritzl.

Die Hob­bys

In der Frei­zeit ist das Rei­sen des Fritzls Lust, im Beson­de­ren Ame­ri­ka-Rei­sen. Bereits elf Mal trat der „Auf­we­cker“ den Flug über den gro­ßen Teich nach Colo­ra­do oder Neva­da an. „Ich samm­le ‚Hard Rock‘-T-Shirts, der­zeit habe ich 57 Exem­pla­re. ‚Hard Rock‘-Klassiker und alte Schla­ger gehen mir ins Ohr. Mit den Enkel­kin­dern hören wir uns oft den alten Schla­ger ‚Da sprach der alte Häupt­ling der India­ner‘ von Gus Backus an. Das macht den Kin­dern rich­tig Spaß“, freut sich Fritzl.

 

16.02.2022 19:40 - Update am: 16.02.2022 19:44
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„Nia gnua“-Star denkt ans Auf­hö­ren Reinhard Fritzl auf der „Narrisch guat“-Bühne

© ORF/Robert Schumann