Förderung

300.000 Euro zur Stär­kung des Film­lands Kärn­ten

Mit 300.000 Euro für die „Carinthia Film Commission“ stärkt das Land Kärnten heuer wieder regionale Filmschaffende. Davon profitiert auch der Tourismus in Kärnten.

300.000 Euro zur Stär­kung des Film­lands Kärn­ten Filmland Kärnten: Als Highlight des Vorjahres gilt die Produktion von „Klammer – Chasing the line“.

© Epo film/Samsara/Christoph Thanhoffer

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Seit sie­ben Jah­ren besteht die „Car­in­thia Film Com­mis­si­on“ (CFC), um die hei­mi­sche Film­sze­ne anzu­kur­beln, zu unter­stüt­zen und Kärn­ten als Film­stand­ort zu stär­ken. Das gemein­sa­me Pro­jekt des Lan­des Kärn­ten und der Kärn­ten Wer­bung gilt als wich­ti­ge Anlauf- und För­der­stel­le für Film­pro­duk­tio­nen in Kärn­ten. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­ten bereits eini­ge Pro­jek­te umge­setzt wer­den, die einen wesent­li­chen Bei­trag zur Stei­ge­rung der Bekannt­heit der Desti­na­ti­on Kärn­ten bei­tru­gen.

Natio­na­le und inter­na­tio­na­le Pro­jek­te

Um den Erfolg fort­zu­set­zen, sag­ten das Kul­tur- und Tou­ris­mus­re­fe­rat des Lan­des auch für heu­er eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung in Höhe von 300.000 Euro für Film- und TV-Pro­jek­te zu. „Die Film­för­de­rung ist für das Kul­tur- und Tou­ris­mus­land ein wich­ti­ges Instru­ment, um Kärn­ten und sei­ne fas­zi­nie­ren­de Land­schaft sowie die kul­tu­rel­le Viel­falt des Lan­des in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kino­fil­men, Doku­men­ta­tio­nen und Fil­men sicht­bar zu machen“, begrün­den Lan­des­haupt­mann und Kul­tur­re­fe­rent Peter Kai­ser sowie Lan­des­rat und Tou­ris­mus­re­fe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig die Ent­schei­dung.

Fil­mi­sche Vor­zei­ge-Pro­jek­te

Beson­ders freut sich Kai­ser über die För­de­rung von Kino­fil­men mit spe­zi­el­lem Bezug zu Kunst und Kul­tur. Er ver­weist auf das Pro­jekt „Im Land der star­ken Frau­en“, das sich der Male­rin Maria Lass­nig wid­met, und auf die erfolg­rei­che Doku­men­ta­ti­on „Aus­le­gung der Wirk­lich­keit“ der Kärnt­ner Regis­seu­rin Ruth Rie­ser über den gro­ßen euro­päi­schen Schrift­stel­ler und Regis­seur Georg Ste­fan Trol­ler. Her­vor­zu­he­ben sind auch die Kino-Pro­duk­tio­nen „RUBIKON“, ein Sci­ence-Fic­tion-Dra­ma der Kärnt­ne­rin Mag­da­le­na Lau­rit­sch, und „White Christ­mas“, ein aus­schließ­lich in Kärn­ten gedreh­ter Spiel­film von Flo­ri­an Lack­ner. „Hier wer­den talen­tier­te hei­mi­sche Nach­wuchs-Regis­seu­re maß­geb­lich unter­stützt“, betont Kai­ser.

Wirt­schaft­li­che Effek­te

Im Jahr 2021 wur­den 18 Film­pro­jek­te ein­ge­reicht, wovon 13 Pro­jek­te eine Gesamt­för­der­sum­me in Höhe von 197.500 Euro erhiel­ten. Der direk­te wirt­schaft­li­che Effekt für Kärn­ten beläuft sich auf geschätz­te 1,45 Mil­lio­nen Euro. „Jeder ein­ge­setz­te För­der-Euro wird ver­sie­ben­facht“, betont Lan­des­rat Schu­sch­nig. Seit 2015 wur­den 116 Pro­jek­te mit ins­ge­samt 1,714 Mil­lio­nen Euro geför­dert.

Tou­ris­mus und Wert­schöp­fung

Die Film­för­de­rung hat aber nicht nur für Film­schaf­fen­de eine wesent­li­che Bedeu­tung, son­dern auch für das Tou­ris­mus­land und die Wert­schöp­fung. „Hoch­wer­ti­ge Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen haben eine enor­me Aus­wir­kung auf einen posi­ti­ven Image- und Wer­be­trans­fer. Denn gera­de Fil­me und Doku­men­ta­tio­nen inspi­rie­ren Gäs­te dazu, in bestimm­te Regio­nen zu rei­sen“, ist Schu­sch­nig über­zeugt.

„Klam­mer – Cha­sing the line“

Als High­light des Vor­jah­res gilt die Pro­duk­ti­on von „Klam­mer – Cha­sing the line“. Die Geschich­te rund um Franz Klam­mer und die Tage sei­nes Olym­pia­siegs 1976 in Inns­bruck ist einer der auf­wän­digst pro­du­zier­ten Win­ter­sport­fil­me in Öster­reich. Auch „Das schau­ri­ge Haus“, „Die Kara­wan­ken – eine Über­schrei­tung in Eis und Schnee“, „Geheim­nis­vol­le Park­tie­re – Wil­des Leben in der Stadt“ und „Die Drau ent­lang – Kärn­tens grü­ne Lebens­ader“ schlu­gen sich in der Bilanz des Film­lan­des zu Buche.

 

Car­in­thia Film Com­mis­si­on

Um eine Film­för­de­rung zu bekom­men, muss das Film­pro­jekt einen kul­tu­rel­len Bezug zu Kärn­ten beinhal­ten. Die Aus­ga­ben für Film oder Doku­men­ta­ti­on müs­sen haupt­säch­lich in Kärn­ten erfol­gen. Die För­de­rung bezieht sich auf die Pro­jekt­ent­wick­lung, die Her­stel­lung und die Ver­wer­tung. För­der­an­trä­ge kön­nen bis 15. April und dann bis 17. Okto­ber 2022 ein­ge­bracht wer­den. Nähe­re Infor­ma­tio­nen sind online zu fin­den.

01.03.2022 09:16 - Update am: 01.03.2022 09:22
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300.000 Euro zur Stär­kung des Film­lands Kärn­ten Filmland Kärnten: Als Highlight des Vorjahres gilt die Produktion von „Klammer – Chasing the line“.

© Epo film/Samsara/Christoph Thanhoffer