Eishockey
VSV holt Top-Talent nach Villach
Julian Payr (21) gilt als größtes Verteidiger-Talent im österreichischen Eishockey. Der VSV-Neuzugang unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.
© VEU Feldkirch
Am nächsten Mittwoch beginnt für den EC VSV, der den Grunddurchgang auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss und sich für die „Champions Hockey League“ qualifizierte, das Viertelfinale in der „win2day ICE Hockey League“. Während sich spätestens am Sonntagabend entscheidet, wer der Gegner ist, kennen die Villacher „Adler“ bereits den Namen eines Neuzugangs.
Österreicher-Quote erhöhen
Der VSV bastelt intensiv am Kader für die neue Saison. Mit der Verpflichtung des 21-jährigen Vorarlbergers Julian Payr, dem aktuell wohl größten österreichischen Verteidiger-Talent, setzen die Villacher den nächsten Schritt, um die Österreicher-Quote im Team zu erhöhen. Der 1,93 Meter große und 93 Kilogramm schwere Verteidiger, der trotz seiner Jugend bereits 41 Spiele in der Schweizer Top-Liga absolvierte, freut sich bereits auf den VSV: „Villach ist für mich eine echte Hockey-Stadt. Im kommenden August startet für mich ein neues Kapitel. Ich freue mich schon sehr auf die Mannschaft, den Staff und die ganzen Fans!“ Payr unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Ausbildung in der Schweiz
Der 21-Jährige begann in Feldkirch mit dem Eishockey-Sport, ging jedoch schon früh in die Schweiz. Nachdem er die Jugendabteilung des HC Davos durchlaufen hatte, gab er im Jahr 2018 als noch 17-Jähriger sein Debüt für das Schweizer Top-Team. Für erste Schlagzeilen sorgte er im Rahmen des traditionsreichen Spengler-Cups im Dezember 2018, als er im Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers den Siegtreffer für den HC Davos erzielte.
Bereits sechs Länderspiele
Weitere Stationen waren die Schweizer Nationalliga-Klubs HC Ambri Piotta und die Rapperswil-Jona Lakers. Insgesamt absolvierte das österreichische Verteidiger-Talent nicht nur 41 Spiele in der höchsten Schweizer Liga, sondern konnte mit Ambri Piotta auch „Champions Hockey League“-Luft schnuppern. Er bestritt bereits sechs Spiele für die österreichische A‑Nationalmannschaft und war zudem Kapitän der österreichischen U18- und U20-Nationalmannschaft. Nach einer Verletzung musste Payr längere Zeit pausieren und arbeitete zuletzt bei seinem Heimatverein VEU Feldkirch intensiv am Comeback.


