Museum des Nötscher Kreises

Ein Leben für die Kunst in Nötsch

Das Museum des Nötscher Kreises hat nach der Winterpause wieder seine Pforten geöffnet. Die aktuelle Ausstellung „Karl und Elfriede Stark – Leben für die Kunst“ ist einem Künstler-Ehepaar gewidmet, das eng mit dem Nötscher Kreis verbunden war.

Ausstellungseröffnung: Landeshauptmann Peter Kaiser, Hermine Wiegele und Bürgermeister Alfred Altersberger (von links) Ausstellungseröffnung: Landeshauptmann Peter Kaiser, Hermine Wiegele und Bürgermeister Alfred Altersberger (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher

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Das Muse­um des Nötscher Krei­ses kehrt aus der Win­ter­pau­se zurück. Es wid­met die aktu­el­le Aus­stel­lung „Karl und Elfrie­de Stark – Leben für die Kunst“ einem Künst­ler-Ehepaar, das mit den Ver­tre­tern des Nötscher Krei­ses eng ver­bun­den war. Bei der offi­zi­el­len Eröff­nung am heu­ti­gen Sonn­tag auch auch Lan­des­haupt­mann und Kul­tur­re­fe­rent Peter Kai­seranwe­send.

Kunst und Kul­tur als Iden­ti­tät

Kai­ser sag­te, dass es für ihn immer ein „klei­nes Heim­kom­men“ ist, weil er in die­sem Muse­um so vie­le schö­ne Momen­te erlebt hat­te. Durch die Ein­schrän­kun­gen in der Coro­na-Pan­de­mie hat der Aus­tausch mit Kunst und Kul­tur schon sehr gefehlt. Dem Muse­um ist es ein­drucks­voll gelun­gen, den Nötscher Kreis weit über die Gren­zen Öster­reichs hin­aus sicht­bar zu machen, sag­te Kai­ser. „Nötsch, Gmünd, Blei­burg und Mill­statt sind Kärnt­ner Gemein­den, die auf ganz beson­de­re Art und Wei­se durch Kunst und Kul­tur den Men­schen ihrer Regi­on eine Iden­ti­tät geben“, mein­te er. Beein­druckt zeig­te sich Kai­ser auch von der aktu­el­len Aus­stel­lung und den Wer­ken von Karl und Elfrie­de Stark. Für Haus­her­rin Her­mi­ne Wie­ge­le hat­te der Lan­des­haupt­mann einen Blu­men­gruß dabei.

Sohn Wolf­gang Stark anwe­send

Durch die Aus­stel­lung führ­te Kura­to­rin Sig­rid Die­wald. Per­sön­li­che Wor­te für die Fami­lie sprach der Sohn von Karl und Elfrie­de Stark, Wolf­gang Stark, der am heu­ti­gen Tag Geburts­tag hat. „Nötsch war die künst­le­ri­sche Hei­mat für mei­nen Vater, er hat sich hier zu Hau­se gefühlt“, sag­te er. Begrüßt wur­den die Besu­cher vom Nötscher Bür­ger­meis­ter Alfred Alters­ber­ger.

Das Künst­ler-Ehe­paar Stark

Karl Stark wur­de 1921 im stei­ri­schen Glo­jach gebo­ren und starb 2011 in Klos­ter­neu­burg. Er zählt zu den Haupt­ver­tre­tern des öster­rei­chi­schen Expres­sio­nis­mus. Als jun­ger Stu­dent der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te in Wien hat­te er Anton Kolig noch per­sön­lich ken­nen­ge­lernt. Sei­ne Frau Elfrie­de teil­te die Lei­den­schaft für die Kunst, übte sie auch selbst aus, bis eine 1953 ein­set­zen­de Seh­be­hin­de­rung zehn Jah­re spä­ter zu ihrer Erblin­dung führ­te. Danach wid­me­te sie sich der Lite­ra­tur. Kärn­ten wur­de neben Wien zum zwei­ten Lebens­mit­tel­punkt des Ehe­paars. In Rad­lach im Obe­ren Drau­tal besaß es ein Haus.

 

Das Muse­um

Das Muse­um des Nötscher Krei­ses ist den in der Regi­on gebo­re­nen Malern Sebas­ti­an Isepp (1884 – 1954) und Franz Wie­ge­le (1887 – 1944) sowie den nach Nötsch zuge­zo­ge­nen Künst­lern Anton Kolig (1886 – 1950) und Anton Mah­rin­ger (1902 – 1974) gewid­met. Der von ihnen gebil­de­te Nötscher Kreis präg­te vor allem die Kunst der Zwi­schen­kriegs­zeit. Das Muse­um ist im Geburts­haus Wie­ge­les unter­ge­bracht.

25.04.2021 15:40 - Update am: 25.04.2021 16:19
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Ausstellungseröffnung: Landeshauptmann Peter Kaiser, Hermine Wiegele und Bürgermeister Alfred Altersberger (von links) Ausstellungseröffnung: Landeshauptmann Peter Kaiser, Hermine Wiegele und Bürgermeister Alfred Altersberger (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher