Aus Reigersdorf

Das Kärnt­ner Pop­corn

Jungbauer Mathias Schiller (24) aus Reigersdorf möchte mit Popcorn made in Kärnten den Markt erobern. Wie er auf die Idee kam, erzählt er im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Das Kärnt­ner Pop­corn Mathias Schiller, Jungbauer aus Reigersdorf in der Marktgemeinde Magdalensberg

© kope

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Auf dem elter­li­chen Hof von Mathi­as Schil­ler in Rei­gers­dorf in der Markt­ge­mein­de Mag­da­lens­berg wer­den tra­di­tio­nell Kar­tof­fel und Mais ange­baut. „Wäh­rend die Kar­tof­feln sor­tiert und danach ver­kauft wer­den, wird der Mais als Fut­ter­mit­tel in unse­rer Schwei­ne­mast ver­wen­det“, erzählt Mathi­as Schil­ler, der natür­lich in alle Arbei­ten ein­ge­bun­den ist.

Die Idee

Der Bau­ern­sohn ist stets auf der Suche nach Neu­em: „Des­halb habe ich beschlos­sen, Pop­corn­mais anzu­bau­en. Mein Vater hat mir eine Anbau­flä­che von 1.300 Qua­drat­me­tern zur Ver­fü­gung gestellt. Das reicht für 8.000 bis 10.000 Pflan­zen. Das Saat­gut habe ich von der Fir­ma Agro Tra­ding in Gra­fen­stein.“ Die Idee mit dem Anbau von Pop­corn­mais hat­ten vor ihm schon ande­re Kärnt­ner Bau­ern, aller­dings nicht mit dem gewünsch­ten Erfolg. „Wir waren schon mit unse­rer ers­ten Saat erfolg­reich. Die Pflan­zen haben jeweils zwei bis drei Mais­kol­ben gebracht, am Ende hat das einen Ertrag von rund 250 Kilo­gramm Mais erge­ben“, betont Schil­ler.

Pau­scha­lier­ter Betrieb

Für den Jung­bau­er ist das Pop­corn-Geschäft ohne Risi­ko. „Weil wir ein pau­scha­lier­ter Betrieb in der Land- und Forst­wirt­schaft sind, darf ich den Mais als Urpro­dukt ver­kau­fen und brau­che im Rah­men des Ver­kaufs und der Ver­mark­tung kei­ne Buch­hal­tung zu füh­ren. Des­halb ist es für mich mehr als einen Ver­such wert“, sagt Schil­ler.

Die Ver­pa­ckung

Nun geht es um eine Ver­pa­ckung für den Pop­corn­mais. „Ich habe rund 250 Kilo­gramm Pop­corn­mais lie­gen, die ver­packt wer­den müs­sen. Der­zeit arbei­te ich mit mei­ner Freun­din Chris­ti­na an den Eti­ket­ten“, erklärt Schil­ler. Eine Por­ti­on wiegt rund hun­dert Gramm. Das Pop­corn wird im Topf, in der Pfan­ne oder auf offe­nem Feu­er gerös­tet. Die Anlei­tung dazu erhält der Kun­de via QR-Code, der auf jeder Ver­pa­ckung auf­ge­druckt wird.

Der Ver­trieb

Auch die Ver­triebs­schie­nen sind bereits in Vor­be­rei­tung. „Das Pop­corn ist dem­nächst bei uns im Ab-Hof-Ver­kauf erhält­lich, im Genuss­st­überl Kucher in Hol­lern bei Pischel­dorf und in der Ver­kaufs­hüt­te in Pog­gers­dorf. Ich wer­de auch eine Pop­corn-Maschi­ne kau­fen und das Kärnt­ner Pop­corn dann auf Bau­ern­märk­ten ver­kau­fen“, ver­rät Schil­ler.

 

19.03.2022 06:54
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Das Kärnt­ner Pop­corn Mathias Schiller, Jungbauer aus Reigersdorf in der Marktgemeinde Magdalensberg

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